Bedienungsanleitung COM.BOX online

Gegenüber herkömmlichen Methoden der Informationsübermittlung hat die Datenfernübertragung von Computer zu Computer zwei entscheidende Vorteile: sie ist erheblich schneller, und die übermittelten Daten kann der Empfänger sofort weiterverarbeiten, ohne sie noch einmal in den Computer eingeben zu müssen.

Sie können Daten direkt vom eigenen Computer zum Rechner des Adressaten senden. Wenn Sie allerdings mit vielen verschiedenen Empfängern in Verbindung treten müssen, dann sollten Sie sich der Dienste eines Mailbox-Systems wie COM.BOX bedienen. Mailboxen sind nichts anderes als elektronische Postämter, die - nachdem Sie Ihre Sendungen "eingeliefert" haben - die Zustellung Ihrer Daten übernehmen. Ihr eigener Computer ist dabei sozusagen die "Fernbedienung": Sie geben den Empfänger Ihrer Sendung an, übertragen den Text und können außerdem noch eine Menge anderer Funktionen des Mailbox-Computers abrufen.

Zur Erleichterung Ihrer Arbeit mit dem Mailbox- und Datenübertragungssystem COM.BOX finden Sie hier alle Kapitel der Bedienungsanleitung online. Die Verzeichnisstruktur wurde dabei den normalen Arbeitsabläufen mit dem System angepasst. So werden Ihnen zunächst die allgemeinen Grundlagen der Datenübertragung erklärt und dann auf die verschiedenen Programmfunktionen detailliert eingegangen.

Nutzen auch Sie die Vorteile der COM.BOX - Systems.

Haben Sie Fragen zur Bedienung des COM.BOX-Datenübertragungssystems? Schicken Sie uns eine e-Mail oder rufen Sie uns an unter Telefon 030/ 5900 6900.

1. Grundlagen

1.1 Computer 

In diesem ersten Abschnitt unserer Bedienungsanleitung erklären wir Ihnen, welche Geräte und Software Sie für die Fernübertragung von Daten benötigen, und was Sie allgemein über Daten und ihre Übertragung wissen müssen.

Erste Voraussetzung für die Übertragung von Daten ist ihre Erzeugung: Sie brauchen einen handelsüblichen Computer. Computer mit dem modernen Windows-Betriebssystem von Microsoft sind bereits mit allen Programmen zur Datenübertragung ausgestattet und für den Einsatz vorbereitet.

1.2. Modem 

Modems haben in der Datenkommunikation die Aufgabe, digitale Informationen, die Ihr Computer erzeugt, in normale, hörbare Töne zu verwandeln, um diese analog (zum Beispiel über eine Telefonleitung) übertragen zu können. Ein Modem wird auf der einen Seite an Ihren Computer und auf der anderen wie ein Telefon- oder Faxgerät direkt an eine Telefonleitung angeschlossen.

1.3 Kommunikationssoftware 

Ohne Kommunikationssoftware nützt Ihnen Ihr Modem oder Akustikkoppler nichts: um das Modem bedienen und Daten versenden zu können, benötigen Sie ein spezielles Anwendungsprogramm, das diese Funktionen hat. Solche Programme sind unter verschiedenen Bezeichnungen (zum Beispiel "Terminalprogramm" oder "DFÜ- Software") für alle gängigen Rechnertypen und Betriebssysteme im Handel. Moderne Computer sind bereits damit ausgestattet.

Achten Sie beim Einsatz von DFÜ-Software unbedingt darauf, dass sie die folgenden Merkmale hat: Telefonnummernverzeichnis mit automatischer Anwahl Übertragungsprotokolle Kermit und Zmodem, 8-Bit-Zeichensatzfähigkeit, Scriptfähigkeit (zur Programmierung automatischer Abläufe). Terminalprogramme sind für eine Fülle verschiedener Grundeinstellungen ("PARAMETER") wie zum Beispiel Datenformat, Handshake-Verfahren oder Übertragungsgeschwindigkeit einstellbar. Achten Sie darauf, dass die Parameter Ihrer Software für den Dialog mit COM.BOX immer auf die folgenden Werte eingestellt sind:

  • 8 Datenbits
  • 1 Stopbit
  • keine Parität
  • vollduplex
  • nur CR XON/XOFF oder RTS/CTS (bei Modems mit MNP 5 oder V.42bis).

 Bei der Übertragungsrate haben Sie die Wahl unter verschiedenen Geschwindigkeiten ab 300 Bits pro Sekunde (bps) bis hin zu 19.200, 38.400 oder noch höheren Geschwindigkeiten, die von den Möglichkeiten Ihres Modems und des gewählten Zugangs abhängt (siehe 2.1). Achtung: Bei Modems, die mit eigenen Datenkompressionsverfahren wie MNP5 oder V.42bis arbeiten, sollten Sie sicherheitshalber die Übertragungsrate höher als die nominelle Geschwindigkeit des Modems und das Handshake-Verfahren auf RTS/CTS einstellen!

1.4 Datentypen, Zeichensätze und Dateien 

Sie wollen Texte, Tabellen, Grafiken, Bilder oder andere Informationen übertragen. Um die verschiedenen Datentypen korrekt zu verarbeiten, muß der Computer sie intern entsprechend ihrer Natur kodieren. Die wichtigste Unterscheidung ist dabei, ob es sich um reine Texte oder um binäre Daten handelt.

"Texte" im eigentlichen Sinne sind dabei keinesfalls die Produkte Ihrer Textverarbeitungssoftware! Im Gegenteil: all die Fettschriftmarkierungen, Seitenlayouts und Schriftgrößenanweisungen, die moderne Textverarbeitungen beherrschen, enthalten binär kodierte Steuersequenzen. Das ist nicht schlimm, wenn Ihr Gegenüber mit der gleichen Software auf dem gleichen Rechner arbeitet, und Sie die formatierten Dateien binär übertragen. Um Texte zwischen verschiedenen Rechnern und Anwendungen austauschen zu können, dürfen sie nur die Kodierungen enthalten, die alle EDV-Systeme gleichermaßen austauschen und verarbeiten können - das sogenannte reine Textformat, den ASCII-Code. Die meisten Textverarbeitungen bieten Optionen an, bei denen Sie selbst entscheiden können, ob Sie im internen Format der Textverarbeitung oder als reine Texte abspeichern wollen. Diese Option kann zum Beispiel "Standard-ASCII", "DOS-Format" oder "Nur Text" heißen. Immer ist damit der Verlust der Formatanweisungen verbunden, die nur im Zusammenhang mit Ihrem Anwendungsprogramm gelten! Indem Sie nur reine Texte per COM.BOX versenden, stellen Sie sicher, dass Ihre Adressaten sie auch lesen und verarbeiten können.

Binäre Dateien sollten Sie nur dann schicken, wenn Sie wissen, dass der Empfänger sie auch mit dem passenden Anwendungsprogramm verarbeiten kann. Um die Verwirrung zu komplettieren, können auch diese reinen Texte je nach Computermarke höchst unterschiedlich kodiert sein. Die sogenannten "Zeichensätze" der einzelnen Rechnertypen sind so unterschiedlich, dass fremde Dateien beim Einlesen in den eigenen Computer plötzlich keine Umlaute, sondern nur noch geschweifte und eckige Klammern enthalten können. Ihre Kennung bei COM.BOX enthält daher einen Hinweis auf den von Ihnen verwandten Zeichensatz, damit COM.BOX automatisch den Zeichensatz Ihrer Texte in den Code Ihrer Empfänger konvertieren kann, und zwar für alle gängigen Computer.

1.5 COM.BOX - Postfach 

Um mit COM.BOX kommunizieren zu können, benötigen Sie zunächst einmal eine Zugangsberechtigung (Nutzerkennung). Die Nutzerkennung besteht aus zwei Elementen: Ihrem "Systemnamen" (zum Beispiel H.NUTZER) und einem geheimen "Passwort", das nur Ihnen bekannt sein sollte. Ihr Systemname ist gleichzeitig Ihre "Adresse" innerhalb COM.BOX. Er taucht als Absender Ihrer Mitteilungen auf, wenn die Empfänger Ihre Post lesen, und umgekehrt können andere COM.BOX-Nutzer Ihnen selbst etwas zuschicken, wenn sie Ihren Systemnamen als Adresse angeben.

Jeder Nutzerkennung ist ein eigenes Postfach zugeordnet. Niemand, der nicht Ihren Systemnamen UND Ihr Passwort kennt, kann Einblick in Ihr Postfach nehmen. Stellen Sie sich Ihr Postfach wie einen eigenen Speicherbereich vor, der nur Ihnen zugänglich ist. In diesem Bereich wird die gesamte Post verwahrt, die Sie versenden (in Form von "Ausgangskopien"), und die Ihnen zugesandt wird ("eingehende Post"). Die vielen Verwaltungsfunktionen, die wir zur Verfügung stellen, gelten immer und ausschließlich für Ihr Postfach.

Besonders wichtig ist die Grundeinstellung für Ihre Nutzerkennung, die genau auf Ihre technischen Bedingungen abgestimmt wird. Diese einstellbaren Parameter (siehe 4.1.1) reichen vom Zeichensatz, den Ihr Computer versteht, über die Länge der Aufbewahrungszeit für Ihre Post bis hin zu Grafikdateiformaten. Anregungen zur Verwaltung Ihres Postfachs finden Sie in den Kapiteln 3 und 4.

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2. Der Verbindungsaufbau

2.1. COM.BOX classic 

Um die Kommunikation mit COM.BOX zu starten, müssen Sie zunächst eine Verbindung zwischen Ihrem und unserem Computer schaffen. Starten Sie Ihre DFÜ-Software und befehlen Sie (manuell oder über das telefonische Anwahlverzeichnis) dem Modem, eine unserer Zugangsnummern anzuwählen. Alle hier beschriebenen Zugangsprozeduren, die aus den verschiedenen Regionen der Welt anzuwenden sind, setzen in dem Moment ein, in dem Ihr Modem erfolgreich eine Verbindung zu dem angewählten Modem aufgebaut hat.
Sobald die Verbindung steht, erscheint die Systemmeldung:

---------------------
C O M . B O X Berlin
---------------------
Name:

Wir erwarten an dieser Stelle die Eingabe Ihres Namen und des Passworts. Beides bestätigen Sie bitte mit <enter>. Sollten Sie Namen, Passwort oder beides vergessen haben oder vielleicht noch gar kein Nutzer bei COM.BOX sein, geben Sie bitte als Namen "Gast" ein und hinterlassen Sie uns eine kurze Nachricht.

Über das Telefonnetz erreichen Sie COM.BOX per Modem oder Akustikkoppler. Wählen Sie eine der folgenden Telefonnummern in Berlin, um direkt mit dem System verbunden zu werden, und achten Sie darauf, einen der folgenden Sammelanschlüsse mit der für Sie passenden Übertragungsgeschwindigkeit anzurufen:

 

Zugangsnummer

Geschwindigkeit/Protokoll

+49 30 2619137

Modem, Handy, Analog

+49 30 2619138

Modem, Handy, Analog

+49 30 26405521

ISDN (x.75), Handy, Digital

+49 01712619123

ISDN (x.75), Handy, Digital

+49 017126191

(D1-Netzzugang) international

* Andere Nummern auf Anfrage.


2.2. Indirekte Zugänge 

Sie sind bei COM.BOX auch von außerhalb zu erreichen: über einen unserer indirekten Zugänge. In der Regel kann über diese "Hintereingänge" nur einfacher Textversand an Nutzer innerhalb von COM.BOX stattfinden.

2.2.1. Zugang per Infonet 

COM.BOX kann seinen Kunden jetzt als Folge einer engen Kooperation mit INFONET einen günstigen und sicheren weltweiten Zugang anbieten. Erfolgreich erprobt wurden der neue Service von INFONET bereits während der Fußball-WM in Japan und Korea.

INFONET bietet in 55 Ländern Einwahlnummern teils gebührenfrei, teils zum Ortstarif, und verlangt keine Grund- oder Anmeldegebühr.
nimmt weltweit einheitlich 11 Cent / je Minute (das entspricht 6,60 ? / je Stunde) für Internet-Nutzung. COM.BOX rechnet für Sie ab; Sie erhalten einen Beleg für Ihre Spesen.
stellt weltweit die gleiche technische Anbindung. Funktioniert Ihr Internet-Zugang also in einem Land, dann können Sie sicher sein: es geht auch in allen anderen Ländern.
ist nicht an eine spezielle Zugangssoftware gebunden. Allerdings: Das kostenfreie Programm DialXpressway für alle Windows-Computer, das Sie von unserer Download-Seite laden können, erleichtert mit seinen bereits gespeicherten Telefonnummern die Sache doch erheblich. Wir empfehlen Ihnen die Installation von DialXpressway und helfen gern, wenn Sie Fragen dazu haben sollten.

Für den INFONET-Zugang brauchen Sie nur eine Benutzerkennung und ein Passwort - das erhalten Sie von COM.BOX Berlin.

2.2.2. Zugang über Satellit (Inmarsat und andere) 

Speziell für COM.BOX-Nutzer, die unter erschwerten Bedingungen (in Krisengebieten, auf Schiffen oder im Urwald) Verbindung zu uns aufnehmen wollen, haben wir eine Möglichkeit für die direkte Einspeisung von Texten per Satellit geschaffen. So können Teilnehmer am weltweiten INMARSAT-Dienst von ihrem Satellitenterminal Texte über COM.BOX an andere Nutzer versenden. Details dieser Verbindung teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit.

2.2.3. Zugang über Telnet 

Hier gehts zur Box

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3. Elektronische Post SCHREIBEN

In diesem Kapitel sind alle Befehle beschrieben, mit denen Sie Post bei COM.BOX versenden, empfangen und bearbeiten können. Schreiben und Lesen, Verteiler und besondere Versandformen, alles, was direkt mit dem Ein- und Ausgang von Texten und anderen Daten zu tun hat, finden Sie hier erklärt.

Wenn Sie die Verbindung zu COM.BOX aufgebaut und sich mit Namen und Passwort identifiziert haben, werden Sie kurz begrüßt und eventuell über Post informiert, die seit Ihrem letzten Anruf für Sie eingegangen ist. Danach kommt das, was man "Systemprompt" nennt: unsere Aufforderung zur Befehlseingabe (COM.BOX) Sie wünschen?

Nicht vergessen: jeder Befehl, den Sie jetzt eingeben, muß mit <enter> "abgeschickt" werden.

Eine kurze Vorbemerkung zu unserer Schreibweise der Kommandos in den folgenden Erläuterungen. Die meisten COM.BOX-Befehle ("SCHREIBEN", "LESEN") sind sehr allgemein gehalten und richten nur wenig aus, solange sie nicht mit Argumenten verbunden werden, die aus dem globalen Befehl eine konkrete Anweisung machen. Im folgenden haben wir die Kommandos der Übersichtlichkeit halber gleich mit allen möglichen Argumenten versehen, die angegeben werden können. Argumente und Optionen stehen in spitzen Klammern hinter dem Befehl, für den sie gültig sind.

3.1 Postversand mit dem Befehl SCHREIBEN <Empfänger> 

Der erste und wichtigste COM.BOX-Befehl, "SCHREIBEN", ermöglicht den Versand von Nachrichten und Dateien aller Art. Texte können direkt während des Dialogs eingegeben werden, fertige Textdateien und alle übrigen Arten von Daten, die Sie vorbereitet haben, müssen - ebenfalls mit Hilfe des Befehls SCHREIBEN - von Ihrem Computer übertragen werden.

3.1.1 Direkteingabe von Texten 

Wenn Sie eine Nachricht an uns (unser Systemname lautet "Zentrale") eingeben wollen, tippen Sie bitte zunächst

(COM.BOX) Sie wünschen? SCHREIBEN ZENTRALE
Sie könnten auch einfach nur
(COM.BOX) Sie wünschen? SCHREIBEN
eingeben, in diesem Fall kommt von uns die Frage nach dem
Empfänger: ZENTRALE
unmittelbar danach. Als nächstes fragen wir nach der
Versandzeit: 11.11.2024, 11:11

Haben Sie eine Versandzeit angegeben, wird der Text, den Sie anschließend eingeben, erst zu diesem Termin versandt. So können Sie zum Beispiel Ihre Weihnachtsgrüße schon im Herbst vorproduzieren. Vorsicht bei der Angabe von Daten ohne Uhrzeit! Wenn Sie Versandzeit : 11.11.2024 eingeben, setzen wir automatisch eine Uhrzeit dazu: den Zeitpunkt Ihrer Eingabe. Wenn Sie also am 10.11.2024 Ihren Text abends um 23:00 Uhr mit Versandtag 11.11. eingeben, geht er am Tag darauf auch wirklich erst um 23:00 raus.

Sie müssen aber nicht immer ein Datum eintragen:

Versandzeit: <enter>

Wenn Sie keine Versandzeit angeben und nur <enter> drücken, wird Ihr Auftrag sofort ausgeführt. Als nächstes haben Sie die Möglichkeit, das Thema Ihrer Nachricht anzugeben:

Thema : BITTE UM INFORMATION
Nach der Eingabe des Themas erscheint die Texteingabeaufforderung:
Bitte Text eingeben. Ende mit ... in neuer Zeile.
Sehr geehrte Damen und Herren, ich fahre nächste Woche nach Asien und wäre daher dankbar, wenn Sie mir eine aktuelle Liste der dortigen Zugangsknoten in mein Postfach legen könnten. Mit freundlichen Grüßen Hans Nutzer

Bei der direkten Texteingabe sollten Sie darauf achten, dass Ihre Zeilen nicht zu lang werden. Etwa 50 Zeichen pro Zeile sollten das Maximum sein, vor allem, wenn Sie den Text per Telex oder Telefax versenden möchten (siehe 3.2). Außerdem ist für Ihren Empfänger der Text am Bildschirm später angenehmer zu lesen. Wenn Sie sich vertippen, korrigieren Sie sich bitte nur mit der <- (Backspace)-Taste, niemals mit den Pfeiltasten.

Korrekturen sind immer nur in der Zeile möglich, in der Sie sich gerade befinden. Beenden Sie die direkte Eingabe mit drei Punkten ("...") zu Beginn einer neuen Zeile. Die Texteingabe ist damit beendet.

Jetzt fragen wir Sie, was mit dem Text geschehen soll: Le.sen Pap.ierkorb Weiter Sen.den ?

Jetzt können Sie die Nachricht nochmals lesen, in den Papierkorb werfen, eine Ergänzung anfügen oder an den Empfänger senden. Die Punkte sollten Sie nicht weiter irritieren: sie zeigen lediglich an, bis zu welcher Stelle im Wort die Eingabe obligatorisch ist, damit Sie Befehle auch einmal abkürzen können. Wichtig: Erst mit der Eingabe des Befehls

Le.sen Pap.ierkorb Weiter Sen.den ?SENDEN

wird Ihr Text gesichert und abgesandt! Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Text automatisch im PAPIERKORB landet, vergessen Sie auf keinen Fall den Befehl SENDEN.

Als Bestätigung für den Versand erhalten Sie die Meldung:

Ab geht die Post an ZENTRALE.
Den eben eingegebenen Text können Sie jetzt auch noch an weitere Empfänger versenden, und zwar als
Kopie an : I.NUTZER
Kommentar (J/N)? N

Bei jeder Kopie, die Sie versenden, haben Sie die Möglichkeit, einen Kommentar anzufügen. Hätten Sie in unserem Beispiel JA gesagt, käme die Aufforderung zur Texteingabe erneut, und Ihr Kommentar würde an den bestehenden Text hinten angefügt. Jetzt haben Sie stattdessen noch einmal die Möglichkeit, Ihren Text zu kopieren:

Kopie an:
Tippen Sie <enter>, ohne zuvor einen Empfängernamen anzugeben, betrachten wir den Versandauftrag als abgeschlossen. Sie finden sich wieder bei unserer Eingabeaufforderung:
(COM.BOX) Sie wünschen?

In aller Regel werden Sie nur sehr kurze Nachrichten in der beschriebenen Form direkt eintippen, während Sie mit COM.BOX verbunden sind. Längere Texte sollten Sie immer bereits vorher mit Ihrem Textverarbeitungsprogramm erstellen.

3.1.2 Unprotokollierte Übertragung von Texten («ASCII-Upload«) 

Statt nach der Texteingabeaufforderung " Bitte Text eingeben.
Ende mit
... in neuer Zeile.
Ihre Nachricht direkt einzutippen, können Sie Ihre Kommunikationssoftware veranlassen, einen vorher erstellten Text zu übertragen. Dazu müssen Sie zunächst auf die Kommandoebene Ihres Terminalprogramms gelangen, um Ihren Computer anzuweisen, den Text zu uns zu senden. Wie das funktioniert, hängt von dem benutzten Programm ab.

Senden Sie Ihren Text ohne weitere Umstände als reinen ASCII-Text, ist das nicht anders als die direkte Texteingabe. Nachdem die Übertragung beendet ist, verfahren Sie wie in 3.1.1 weiter: drei Punkte am Anfang einer neuen Zeile, <enter>, SENDEN <enter>.

3.1.3 Protokollierte Übertragung von Texten 

Bei der Datenfernübertragung - insbesondere via Telefonnetz - kommt es leicht vor, dass durch Unregelmäßigkeiten im Leitungsnetz Zeichen verloren gehen oder Störungen durch unsinnige Zeichen in Ihren Texten abgebildet werden. Um diesem Problem abzuhelfen, gibt es die sogenannte "Protokollierte Datenübertragung". Datenübertragungsprotokolle prüfen während des Versands von Ihrem Computer zu unserem System, ob alle Zeichen so angekommen sind, wie sie losgeschickt wurden.

Damit diese Prüfung stattfinden kann, muss das entsprechende Protokoll an beiden Enden der Datenübertragung vorhanden sein. Stellt sich bei der Prüfung heraus, dass die Übertragung nicht funktioniert hat, werden die falsch oder gar nicht übertragenen Zeichen nochmals übertragen. Das wohl bekannteste dieser Protokolle ist das "Kermit"-Protokoll, das auch COM.BOX verwendet. Alternativ können Sie bei COM.BOX Daten mit Zmodem übertragen.

3.1.3.1 Textübertragung mit dem Kermit-Protokoll 

Ob und welches Protokoll für die Übertragung verwendet werden soll, können Sie selbst bestimmen. Nach der Texteingabeaufforderung

Bitte Text eingeben. Ende mit ... in neuer Zeile.

können Sie unseren Computer durch die Eingabe von .PROTOKOLL dazu veranlassen, seinerseits das Kermit-Protokoll zu starten. Nach dieser Eingabe erwartet COM.BOX, dass Ihr Terminalprogramm den Text ebenfalls per Kermit-Protokoll überträgt. Sie müssen also jetzt Ihre eigene Software veranlassen, die Textdatei zu senden. Wie Sie das tun, hängt vom jeweiligen Programm ab. Sie haben drei Minuten Zeit, den Versand zu starten, danach sehen wir den Versuch als gescheitert an und beenden die Texteingabefunktion.

Von der eigentlichen Übertragung sehen Sie nicht viel. Die meisten Terminalprogramme zeigen Ihnen nur eine Statistik der versandten und empfangenen Zeichen, die paketweise hin- und hergeschickt werden, bis die Übertragung beendet ist. Texte, die protokolliert übertragen wurden, müssen Sie nicht mit drei Punkten abschließen. Wenn das Protokoll mit der Übertragung fertig ist, melden wir uns automatisch mit der Aufforderung:

Le.sen Pap.ierkorb Weiter Sen.den ?
Denken Sie daran: erst nach Eingabe des Sendebefehls wird Ihr Text gespeichert und abgesandt!
Le.sen Pap.ierkorb Weiter Sen.den ?SENDEN <enter>
Ab geht die Post an ZENTRALE.
Kopie an : <enter>
(COM.BOX) Sie wünschen?

Das Kermit-Protokoll, das wir verwenden, ist der moderne Sliding- Window-Kermit. Nicht alle Terminalprogramme können die volle Übertragungsgeschwindigkeit dieses Protokolls ausnutzen, aber in der Regel funktionieren sie trotzdem. Für die seltenen Fälle, in denen Ihr Kermit sich partout nicht mit unserem verstehen will, haben wir noch eine ältere Version des Kermit in Reserve. Anstelle von .PROTOKOLL geben Sie bitte .PROTOKOLL KERMIT ein. Diese Version sollte auch mit betagteren Terminalprogrammen einwandfrei funktionieren.

3.1.3.2 Textübertragung mit Zmodem 

Analog zur Übertragung per Kermit funktioniert auch der Textversand mit dem Protokoll Zmodem. Geben Sie nach der Eingabeaufforderung:

Bitte Text eingeben. Ende mit ... in neuer Zeile.
den Befehl .PROTOKOLL ZMODEM <enter> ein. Anstelle des Kermit starten wir dann das Zmodem-Protokoll und erwarten von Ihnen, das Sie dies ebenfalls tun.

3.1.4 Protokollierte Übertragung von Binärdaten 

In ähnlicher Weise wie der protokollierte Textversand funktioniert die Übertragung binärer Daten, also zum Beispiel ausführbarer Softwareprogramme oder auch Dateien, die in einem speziellen Datenformat auf Ihrem Computer gespeichert sind. Während Texte aber prinzipiell auch unprotokolliert versandt werden können, geht dies bei binären Daten nicht - sie müssen mit einem Protokoll übertragen werden.

Damit aber nicht genug: Binärdateien müssen beim Versand zu COM.BOX auch als Binärdateien gekennzeichnet werden, damit wir sie richtig verarbeiten können. Während wir nämlich bei Texten grundsätzlich eine automatische Filterung der Zeichensätze und Datenformate für den Adressaten der Sendung vornehmen, dürfen wir bei Binärdaten natürlich nicht eingreifen, um die Daten nicht zu zerstören. Allerdings kann der Empfänger Binärsendungen auch abblocken.

 3.1.4.1 Binärübertragung mit dem Kermit-Protokoll 

Auch bei der Binärdatenübertragung ist der Kermit unser Standardprotokoll. Nach der Texteingabeaufforderung

Bitte Text eingeben. Ende mit ... in neuer Zeile
müssen Sie nur
.BINÄR <enter>

eingeben, um unser Kermit-Protokoll zu starten. Nach dieser Eingabe erwartet COM.BOX, dass Ihr Terminalprogramm Ihre Datei als Binärdatei per Kermit-Protokoll überträgt. Geben Sie Ihrem Kermit den Sendebefehl und warten Sie, bis die Übertragung beendet ist.

Nach dem Ende der Übertragung kommt die übliche Abfrageroutine, und auch bei Binärdateien gilt: erst nach Eingabe des Sendebefehls wird Ihre Datei gespeichert und abgesandt.

Le.sen Pap.ierkorb Weiter Sen.den ?SENDEN <enter>
Ab geht die Post an ZENTRALE.
Kopie an : <enter>
(COM.BOX) Sie wünschen?

Binäre Daten können bei Bedarf ebenfalls mit der älteren Kermit- Version versandt werden. Anstelle von .BINÄR tippen Sie in diesem Fall bitte: .BINÄR KERMIT

3.1.4.2 Binärdatenübertragung mit Zmodem 

Auch Zmodem kann zur Binärdatenübertragung benutzt werden. Nach

Bitte Text eingeben. Ende mit ... in neuer Zeile.
geben Sie den Befehl
.BINÄR ZMODEM

ein, und wir starten das Zmodem-Protokoll zur Binärdatenübertragung.

3.1.5 Protokollierte Übertragung von Grafikdaten 

Während die Binärdatenübertragung verhindert, dass in die Dateistruktur eingegriffen wird, können bestimmte Grafikdateien bei COM.BOX besonders behandelt werden. Voraussetzung ist dabei, dass COM.BOX das jeweilige Grafikformat verarbeiten kann (derzeit TIFF, GIF, PCX und Postscript), und dass bereits beim Versand die Datei als Grafik deklariert wird! Ist die Grafik als solche erkannt, ähnelt die Verarbeitung der automatischen Filterung für Texte. Empfängt COM.BOX eine Datei in einem der aufgeführten Grafikformate, wird sie zunächst in unser internes Grafikformat gewandelt, aus dem wir die verschiedenen Zielformate generieren können.

Leider liegt es in der Natur der Sache, dass bei der Konvertierung ein gewisser Qualitätsverlust in Kauf genommen werden muss. Bei der Umwandlung von Postscript in TIFF ist das Resultat nur eine Preview-Version mit einer Auflösung von 75 dpi. Normalerweise sollten Sie deshalb auch Ihre Grafikdaten mit dem Befehl ".BINÄR" versenden, wenn Sie nicht auf die Konvertierung angewiesen sind. Wichtigste Anwendung des Befehls ".GRAFIK" ist der Versand von Grafiken per Telefax (siehe 3.2.1). Bei der Umwandlung in das Fax- Format sind wir auch etwas großzügiger bei der Auflösung: Faxe aus Postscriptdateien werden mit 200 dpi versandt.

3.1.6 Punktbefehle 

Unsere wichtigsten Punktbefehle ".PROTOKOLL", ".BINÄR" und ".GRAFIK" kennen Sie schon. Wir nennen sie Punktbefehle, da dem Namen eines jeden Befehls ein Punkt vorangestellt werden muss (damit unser Computer Text und Befehle auseinander halten kann).

Beachten Sie bitte, dass Punktbefehle immer zu Beginn einer neuen Zeile eingegeben werden müssen, denn nur dort werden die eingehenden Zeichen daraufhin geprüft, ob es sich um Text oder einen Befehl handelt.

 

.? oder .HILFE

geben einen Hilfstext am Bildschirm aus, der die hier aufgeführten Punktbefehle erläutert.

.ÜBERBLICK <textnummern>
.EINFÜGEN <textnummern>

erlauben, aus dem Texteingabemodus heraus Ihr Postfach einzusehen und in Ihrem Postfach vorhandene Daten in den Text einzufügen.

.LESEN
.PAPIERKORB
.SENDEN

haben die gleiche Bedeutung wie die Befehle, die nach dem Ende der Texteingabe auf Sie warten (siehe 3.1.1).

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3.2 Empfängerklassen und Versandarten

3.2 Empfängerklassen und Versandarten 

Neben den regulären Empfängern von Nachrichten und Dateien innerhalb der COM.BOX stehen Ihnen eine Reihe von Aus- und Übergängen zu anderen Netzen der Datenkommunikation zur Verfügung. Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie Nachrichten über E-Mail und Telefax direkt aus der COM.BOX versenden können, wie Sie Verteilerlisten einrichten und an einige spezielle Adressaten senden können.

3.2.1 Telefax

Unser elektronischer Fernkopierer ist gleichzeitig unsere einzige "Einbahnstraße": Sie können zwar Texte und Grafiken an jedes Fax- Empfangsgerät versenden, aber leider kein Telefax über COM.BOX empfangen.

Behandeln Sie unser Telefax einfach wie einen Empfänger für den Befehl SCHREIBEN:
(COM.BOX) Sie wünschen? SCHREIBEN TELEFAX <enter>
Versandzeit : <enter>
Tel.-Nummer : 0815 <enter>
zu Händen : HERRN MEYER <enter>
Denken Sie daran, von wo aus Ihr Telefax versandt wird: aus Berlin. Tragen Sie also bitte unbedingt immer auch die Vorwahl des Empfängeranschlusses mit ein, soweit Sie nicht innerhalb Berlins versenden.
Senden Sie bitte nur reine ASCII-Texte oder Grafiken in einem unserer Standardformate (zum Thema Grafikversand siehe auch 3.1.5).
Texte sollten nicht breiter als 70 Zeichen pro Zeile formatiert sein. Texte ohne Zeilenschaltung werden von uns automatisch umbrochen.
Ist Ihr Fax angekommen, bekommen Sie ein Erfolgsjournal in Ihr Postfach zurückgesandt (zum Thema ÜBERBLICK in Ihrem Postfach siehe 3.3.1):
Nr.AbsenderDatumZeitStatusLängeThema
1TFX: 081504.11.0210:07:00Ungele14Sent

In der Spalte "Thema" finden Sie die Versandbestätigung. "Sent" heißt in aller Regel, dass Ihr Fax fehlerfrei übertragen wurde und beim Adressaten in gutem Zustand angekommen ist.

Natürlich kann es beim Versand über ein Wählnetz wie Telefax auch Probleme geben: Anschluss besetzt, gestört, Teilnehmer meldet sich nicht. Unsere automatischen Wahlwiederholungsversuche werden maximal fünfmal unternommen, danach gilt ein Fax als nicht erfolgreich versandt und wird mit einer Fehlermeldung zurück an Ihr Postfach überstellt. Wollen Sie es noch einmal versenden, benutzen Sie bitte den Befehl Wahlwiederholung (siehe 3.4.1)

Fehlermeldungen finden Sie ebenfalls in der Spalte "Thema":

 

Nr.AbsenderDatumZeitStatusLängeThema
1TFX: 081504.11.0210:07:00Ungele14Fail:Line busy
1TFX: 081504.11.0210:07:00Ungele14Fail:Comm Error
1TFX: 081504.11.0210:07:00Ungele14Fail:No Answer
1TFX: 081504.11.0210:07:00Ungele14Fail:Bad Line

Die Fehlermeldungen bedeuten:

Fail: Line Busy

Auch nach fünf Wiederholversuchen war der angewählte Telefonanschluß immer noch besetzt. Bitte probieren Sie es erneut.

Fail: Comm Error

Bei der Übertragung ist ein Fehler aufgetreten, der Text wurde möglicherweise nicht vollständig übertragen. Bitte erkundigen Sie sich beim Empfänger, ob Sie das Fax noch einmal senden müssen.

Fail: No Answer

Unter der angegebenen Nummer meldet sich kein Faxgerät. Bitte überprüfen Sie die Telefonnummer.

Fail: Bad Line

Die Leitung war gestört, das übertragene Fax ist vermutlich in schlechter Qualität angekommen. Auch beim Telefax-Versand ins Ausland vergessen Sie bitte nicht, dass Sie die gültige Vorwahl ab Berlin verwenden müssen.

 

3.2.3 VERTEILER

Statt immer wieder Kopien Ihrer Texte einzeln an viele Empfänger zu senden, können Sie sich bei COM.BOX eine beliebige Anzahl Verteiler einrichten, die Sie selbst nach Bedarf ändern und löschen können. Geben Sie zunächst den Befehl ein:

(COM.BOX) Sie wünschen? VERTEILER <enter>
Än.dern Anzei.gen Ein.tragen Lö.schen Ü.berblick? EINTRAGEN <enter>
Als erstes geben Sie Ihrem Verteiler einen Namen:
Verteilername:TEST <enter>

In Zukunft benutzen Sie diese Bezeichnung als Empfängernamen für den Befehl "SCHREIBEN". Jetzt tragen Sie erst einmal die Empfänger ein, die Sie in den Verteiler aufnehmen wollen. Dabei müssen Sie bei der Frage nach dem "Netz/System" immer erst eine der folgenden Versandarten angeben:

Eingabe System

COM.BOX

Empfänger bei COM.BOX und Data-Mail

TELEFAX

Faxanschlüsse

TELEX

Fernschreibanschlüsse

INTERNET

elektronische Post per Internet

Danach tragen Sie den Empfängernamen, die Nummer des Empfangsgeräts oder die Adresse im Internet ein.

Netz/System : COM.BOX <enter>
Empfänger : ZENTRALE <enter>
Netz/System : TELEX <enter>
Telex-Nummer : 0815 <enter>
Telex-Kennung : <enter>
zu Händen : <enter>
Netz/System : TELEFAX <enter>
Tel.-Nummer : 0815 <enter>
zu Händen : <enter>
Netz/System : INTERNET <enter>
Internet-Adresse: ZENTRALE[at]COMBOX.DE <enter>
Netz/System : <enter>

Die Eingabe wird automatisch abgeschlossen, wenn Sie bei "Netz/System" das Feld leer lassen und <enter> drücken. Prüfen Sie den Eintrag, indem Sie sich den Verteiler anzeigen lassen:

Än.dern Anz.eigen Ein.tragen Lö.schen Ü.berblick? ANZEIGEN <enter>
Verteilername: TEST <enter>

Nr.

Netz/System

Empfänger

---

-----------

---------

1

COM.BOX

ZENTRALE

2

TELEX

0815

3

TELEFAX

0815

4

INTERNET

zentrale[at]combox.de

Einen Verteiler, den Sie nicht mehr brauchen, können Sie jederzeit LÖSCHEN:

Än.dern Anz.eigen Ein.tragen Lö.schen Ü.berblick? LÖSCHEN<enter>
Verteilername: TEST <enter>
Dies löscht den ganzen Verteiler unwiderruflich. Einverstanden (J/N)? J <enter>

Sicherheitshalber wird noch einmal nachgefragt, ob Sie tatsächlich den gesamten Verteiler löschen wollen. Obacht! Wenn nur eine Position aus dem Verteiler gelöscht werden soll, während die übrigen erhalten bleiben müssen, dann müssen Sie den Befehl ÄNDERN benutzen! Auch das ÄNDERN in einem Verteiler ist einfach:

Än.dern Anz.eigen Ein.tragen Lö.schen Ü.berblick? ÄNDERN
Verteilername: TEST

Damit Sie bei den Änderungen immer wissen, in welchem Ihrer Verteiler Sie gerade sind, steht der Name jeweils links in Klammern.

(TEST)Empfänger: Än.dern Anz.eigen Ein.tragen Lö.schen ? ÄNDERN

Geben Sie ÄNDERN oder LÖSCHEN ein, fragen wir Sie nach der Empfängernummer innerhalb des Verteilers, die Sie ändern oder löschen wollen.

(TEST)EmpfängerNR. : 2
Empfänger Nummer 2 wird noch einmal angezeigt, dann kommt die Aufforderung zum Eintrag der geänderten Adresse:

Nr.

Netz/System

Empfänger

---

-----------

---------

2

TELEX

815

Empfängerdaten:

Netz/System : TELEX <enter>
Telex-Nummer : 0816 <enter>
Telex-Kennung : <enter>
zu Händen : <enter>
Ok.

Die Änderung ist vollzogen, Sie können die Verteilerverwaltung verlassen. Drücken Sie <enter>, bis Sie wieder bei unserem Systemprompt landen.

(TEST)Empfänger: Än.dern Anz.eigen Ein.tragen Lö.schen? <enter>
Än.dern Anz.eigen Ein.tragen Lö.schen Ü.berblick? <enter>
(COM.BOX) Sie wünschen?
3.2.3.1 POSTHORN

Das POSTHORN ist streng genommen ebenfalls ein Verteiler, allerdings einer mit besonderen Fähigkeiten. Wenn ein Verteiler mit Namen POSTHORN eingetragen ist, wird eine Benachrichtigung an eine Empfängeradresse Ihrer Wahl (zum Beispiel Ihr eigenes Faxgerät) versandt, in der auf Post aufmerksam gemacht wird, die in Ihrem Postfach gelandet ist und zwar in der Form »Neue Post für H.NUTZER!«. Sie wissen dann, dass Ihnen jemand eine Nachricht geschickt hat.

(COM.BOX) Sie wünschen? VERTEILER <enter>
Än.dern Anzei.gen Ein.tragen Lö.schen Ü.berblick? EINTRAGEN <enter>
Der Name POSTHORN muss angegeben werden:
Verteilername : POSTHORN <enter>
Empfängerdaten:
Netz/System : TELEFAX <enter>
Tel.-Nummer : 0815 <enter>
zu Händen : <enter>
<DD> </DD>
3.2.3.2 Postbote

Der POSTBOTE geht einen Schritt weiter als das POSTHORN: Sie erhalten nicht nur die Benachrichtigung über neue Post für Sie, sondern leiten (zum Beispiel während Sie im Urlaub sind) die gesamte eingehende Post auf ein anderes Postfach oder eine Internet-Adresse um.

Der Verteiler POSTBOTE ist sozusagen unser Nachsendeantrag. Wenn Sie die Nachsendung per Telex veranlassen, werden übrigens nur Texte gesandt, Binär- und Grafikdaten bleiben in Ihrem Postfach liegen. Beim Weiterversand per TELEFAX senden wir Texte und Grafiken, jedoch keine Binärdaten.

(COM.BOX) Sie wünschen? VERTEILER <enter>
Än.dern Anzei.gen Ein.tragen Lö.schen Ü.berblick? EINTRAGEN <enter>
Der Name POSTBOTE muss angegeben werden:
Verteilername : POSTBOTE <enter>
Empfängerdaten:
Netz/System : TELEFAX <enter>
Tel.-Nummer : 0815 <enter>
zu Händen : <enter>
<DD> </DD>

3.2.4 Internet

Um zwischen COM.BOX und anderen Systemen Nachrichten auszutauschen, gibt es das Internet mit über 1,5 Millionen angeschlossenen Computern und insgesamt mehr als 20 Millionen erreichbaren Teilnehmern. Briefe, die über dieses Netz versandt werden, durchlaufen in der Regel eine Vielzahl von Relais-Stationen, bevor sie beim Adressaten anlangen. Das kann manchmal schnell gehen, aber auch zwei bis drei Tage dauern, wenn man Pech hat: schließlich wird die Nachricht nicht direkt zwischen einem Sende- und einem Empfangsrechner übertragen, sondern wie beim Staffellauf von vielen Trägern überbracht.

Über das Internet können Texte und Binärdateien versandt werden. Leider ist die Behandlung von standardisierten Textformaten im Internet immer noch ein Problem. Beim Versand von Texten in 8-Bit- Zeichensätzen nehmen wir daher für Umlaute eine spezielle Form der Kodierung vor, die dem Empfänger erlaubt, mit automatischen Suche- und-Ersetze-Routinen die betroffenen Sequenzen in ihre Originalzeichen zurückzuverwandeln. Für Binärdaten gibt es glücklicherweise einen Standard, sie werden im sog. MIME-Standard kodiert und versandfertig gemacht, über die Netze geschickt und werden vom Empfänger automatisch wieder in den Originalzustand versetzt. Zum Versand per Internet geben Sie bitte den Befehl

(COM.BOX) Sie wünschen? SCHREIBEN INTERNET
ein. Um allerdings Daten per Internet zu versenden, müssen Sie zumindest die Internet-Adresse des Empfängers kennen.
Internet-Adresse: ZENTRALE[at]COMBOX.DE

Dies ist eine typische Internet-Adresse. Vorne steht der Name des Nutzers, dann das @-Zeichen, und hinten die Rechnerkennung: in diesem Fall also COMBOX als Rechnerbezeichnung, ein Punkt und DE für die "Domain Address", Deutschland. Sollten Sie auf Ihrer Tastatur das @-Zeichen nicht erzeugen können, können Sie es durch die Zeichenfolge <at> ersetzen. Der Empfang kann auch abgeblockt werden.


Eine direkte Rechnerkopplung haben wir mit unserem Partnersystem in der Schweiz realisiert, um Texte an Schweizer Zeitungen verteilen zu können. Data-Mail-Empfänger werden genauso adressiert wie jeder andere COM.BOX-Nutzer. Empfänger bei Data- Mail erkennen Sie daran, dass die Systemnamen mit "CH-" beginnen. Die Versandkosten bis zum Data-Mail-Rechner in Bern zahlt der Absender. 

3.2.5 Data-Mail

Eine direkte Rechnerkopplung haben wir mit unserem Partnersystem in der Schweiz realisiert, um Texte an Schweizer Zeitungen verteilen zu können. Data-Mail-Empfänger werden genauso adressiert wie jeder andere COM.BOX-Nutzer. Empfänger bei Data- Mail erkennen Sie daran, dass die Systemnamen mit "CH-" beginnen. Die Versandkosten bis zum Data-Mail-Rechner in Bern zahlt der Absender.

 

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3.3. Elektronische Post: Posteingang

Wenn seit Ihrem letzten Anruf bei COM.BOX Post für Sie gekommen ist, finden Sie bei der Einwahl ins System als erstes die folgende Meldung vor:

Sie haben neue Post. Überblick anzeigen (J/N)? J <enter>
Nr.AbsenderDatumZeitStatusLängeThema
1ZENTRALE04.11.0211:24:00Ungele1300Zugangsliste
2I.NUTZER04.11.0211:43:00Ungele383Urlaub

(COM.BOX) Sie wünschen?

Ihren Postfachinhalt erfahren Sie natürlich nicht nur am Beginn jeder Sitzung, sondern jederzeit mit dem Befehl ÜBERBLICK.

3.3.1 Überblick

Mit ÜBERBLICK erfahren Sie, wer Ihnen wann wieviel Post geschickt hat. Die Eingabe von ÜBERBLICK ohne Argumente zeigt Ihnen nur neue, ungelesene Post an, die seit Ihrem letzten COM.BOX-Besuch in Ihrem Postfach angekommen ist.

(COM.BOX) Sie wünschen? ÜBERBLICK <enter>
Nr.AbsenderDatumZeitStatusLängeThema
1ZENTRALE04.11.0211:24:00Ungele1300Zugangsliste
2I.NUTZER04.11.0211:43:00Ungele383Urlaub

 (COM.BOX) Sie wünschen?

Ganz links steht immer die Textnummer, die Sie später für den Befehl LESEN benötigen werden. Wenn Sie eine Übersicht früherer, bereits gelesener Nachrichten sehen wollen, können Sie dem Befehl Textnummern mit auf den Weg geben. So zeigt Ihnen zum Beispiel

(COM.BOX) Sie wünschen? ÜBERBLICK 1-10 <enter>
die ersten zehn Nachrichten in Ihrem Postfach,
(COM.BOX) Sie wünschen? ÜBERBLICK ALLES <enter>
oder kürzer
(COM.BOX) Sie wünschen? ÜBERBLICK * <enter>
den Gesamtinhalt. ÜBERBLICK kann mit weiteren Argumenten verbunden werden, wie zum Beispiel:
(COM.BOX) Sie wünschen? ÜBERBLICK AUSGANG <enter>

Dieser Befehl zeigt alle Nachrichten im Postausgang an, also solche, die Sie selbst versendet haben. Die Argumente zu ÜBERBLICK auf einen Blick:

AUSGANG

ausgehende Post

EINGANG

eingehende Post

UNGELESEN

UNGELESENE Post (Ein- und Ausgang)

GELESEN

GELESENE Post (Ein- und Ausgang)

PAPIERKORB

Post mit Status PAPIERKORB

ABLAGE

Post in der ABLAGE

WIEDERVORLAGE

auf Termin gelegte Post

Argumente können in Kombination verwendet werden:

(COM.BOX) Sie wünschen? ÜBERBLICK PAPIERKORB AUSGANG <enter>
Zusätzlich zu Textnummern und Argumenten können Optionen für die Bildschirmausgabe des ÜBERBLICKS angegeben werden.
(COM.BOX) Sie wünschen? ÜBERBLICK * S <enter>
bewirkt die "schnelle" (ununterbrochene) Ausgabe des gesamten Postfachinhalts, das heißt: ohne Pause nach einer Bildschirmseite. Mögliche Optionen für den Befehl ÜBERBLICK sind:

S

Schnelle Bildschirmausgabe

T

unterdrückt die Kopfzeile (Nr., Absender, Datum Uhrzeit, Status, Länge und Thema)

Optionen können - wie Argumente - kombiniert auftreten. Ein Beispiel:

(COM.BOX) Sie wünschen? ÜBERBLICK 1-100 ST <enter>  

3.3.2 LESEN

Mit dem Befehl LESEN greifen Sie auf den gesamten Inhalt einer Nachricht zu. Sie können Sie einfach am Bildschirm ausgeben, wenn es sich um einen Text handelt (3.3.2.1), oder sie protokolliert auf den eigenen Computer übermitteln lassen (3.3.2.2 für Texte, 3.3.2.3 für Binärdaten und 3.3.2.4 für Grafiken).

3.3.2.1 Bildschirmausgabe mit LESEN

Die Ausgabe von Nachrichten am Bildschirm ist auf Texte beschränkt. Binärdaten können nicht direkt angezeigt, sondern nur protokolliert übertragen werden. Den Befehl LESEN geben Sie zusammen mit der Textnummer an, die Sie dem ÜBERBLICK entnommen haben.

(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1 <enter>

Textnummer

: 1

Absender

: ZENTRALE

Datum

: 04.11.02, 11:24:53

Typ

: Originaltext.

Status

: Ungelesen.

Zeichen

: 1300

Thema

: Zugangsliste

Weiter mit CR

Wenn Sie keine Option für den Befehl LESEN angegeben haben, wird an dieser Stelle die Bildschirmausgabe gestoppt. Sie müssen <enter> eingeben, damit die Nachricht weiter ausgegeben wird. Sie können die Bildschirmausgabe abbrechen, indem Sie eine beliebige andere Taste (zum Beispiel "N"), gefolgt von <enter> eingeben.

Weiter mit CR <enter>
Sehr geehrter Herr Nutzer, hier die aktuelle Liste der wichtigsten COM.BOX-Zugangsknoten im asiatischen Raum. Viel Erfolg bei Ihrer Reise!

Ort

Geschwindigkeit

Vorwahl

Tel.-Nummer

Netzbetreiber

-------

-------

-------

-------

-------

Hong Kong2400 bps/MNP5 8241121Infonet
Manila2400 bps/MNP5(+2)8171449Infonet
Osaka2400 bps/MNP5(+6)2027970Infonet
Seoul2400 bps/MNP4(+2)7951002Infonet
Singapur2400 bps/MNP5 5351444Infonet
Taipei2400 bps/MNP5(+2)3955100Infonet
Tokyo2400 bps/MNP5(+3)33431100Infonet

Mit freundlichen Grüßen Ihre COM.BOX-Zentrale Der Befehl LESEN kann - ebenso wie ÜBERBLICK - mehrere Texte auf einmal ansprechen.

 (COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1-10 <enter>

oder
(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN * <enter>
sind mögliche Eingaben. Auch die Angabe von Argumenten ist möglich:
(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN ABLAGE <enter>
Mögliche Argumente zum Befehl LESEN sind:

AUSGANG

ausgehende Post

EINGANG

eingehende Post

UNGELESEN

UNGELESENE Post (Ein- und Ausgang)

GELESEN

GELESENE Post (Ein- und Ausgang)

PAPIERKORB

Post mit Status PAPIERKORB

ABLAGE

Post in der ABLAGE

WIEDERVORLAGE

auf Termin gelegte Post

Mögliche Optionen für die Ausgabe am Bildschirm sind: 

S

Schnelle Bildschirmausgabe

T

Unterdrückung der Titelinformationen (Textnummer, Absender, Datum, Typ, Status, Zeichen, Thema)

O

Ausgabe mehrerer Texte ohne Unterbrechung

Auch hier sind Kombinationen möglich:

(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1-10 SOT <enter>

bewirkt zum Beispiel einen kontinuierlichen Textstrom ohne Unterbrechungen. Wenn Sie vor Eingabe des Befehls Ihr Terminalprogramm angewiesen haben, ein Drucker- oder Dateiprotokoll (ein sogenanntes "Log") zu starten, wird die Bildschirmausgabe auf Ihrem Computer sofort ausgedruckt oder gespeichert! Erläuterungen, wie Sie mit Ihrer DFÜ-Software ein "Log" erzeugen, finden Sie in der dazugehörigen Bedienungsanleitung.  

3.3.2. 2 Protokollierter Textempfang

Wenn Sie Texte oder Binärdaten nicht am Bildschirm ausgeben, sondern protokolliert auf den eigenen Computer übertragen lassen wollen, muss der Befehl LESEN zu einer besonderen Ausgabeform veranlaßt werden. Dies geschieht über Optionen, die dem Befehl LESEN das jeweilige Protokoll, die Art der Übertragung und weitere Einzelheiten mitteilen.

(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1 P <enter>
ist der Befehl für die protokollierte Übertragung von Text Nummer 1 mit unserem Standardprotokoll, dem Kermit. Er bewirkt - ohne Angabe weiterer Optionen - die Ausgabe der Titelinformationen am Bildschirm und die Aufforderung zum Start des Kermits auf COM.BOX- Seite.
(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1 P <enter>

Textnummer

: 1

Absender

: ZENTRALE

Datum

: 04.11.02, 11:24:53

Typ

: Originaltext.

Status

: Ungelesen.

Zeichen

: 1300

Thema

: Zugangsliste

Kermit-Server starten (J/N)? J <enter>

Haben Sie J eingegeben, fordert das System Sie auf, im Kommandomodus Ihres eigenen Terminalprogramms den Befehl zum Kermit-Empfang zu geben. Erst wenn Sie diesen Befehl geben, beginnt die protokollierte Übertragung auf Ihren Computer, über die Sie das Kermit-Fenster Ihrer DFÜ-Software informiert.

Damit die Nachricht auf Ihrem Computer gespeichert werden kann, muss natürlich eine Datei erzeugt werden. Das Kermit-Protokoll erledigt diese Aufgabe automatisch, und der Name der Datei wird dabei nach folgendem Muster generiert:

MAIL<vierstellige Textnummer>.CBX

In unserem Beispiel wäre der Dateiname, den wir auf Ihrem Computer einrichten, MAIL0001.CBX. Wir haben allerdings keinen Einfluß darauf, in welchem Verzeichnis diese Datei erzeugt wird. Das Verzeichnis für den Dateiempfang stellen Sie selbst mithilfe Ihres Terminalprogramms ein.

Wenn Sie nicht mit Kermit empfangen wollen, sondern mit Zmodem, müssen weitere Optionen angegeben werden. Eine Liste der möglichen Optionen finden Sie am Ende des Abschnitts 3.3.2.4. 

3.3.2.3 Protokollierter Empfang von Binärdaten
(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1 B <enter>
veranlaßt die Übersendung der Daten als Binärdatei, ohne weitere Optionen ebenfalls mit dem Kermit-Protokoll und unter dem Namen MAIL0001.CBX:
(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1 B <enter>

Textnummer

: 1

Absender

: ZENTRALE

Datum

: 04.11.02, 11:24:53

Typ

: Originaltext.

Status

: Ungelesen.

Zeichen

: 1300

Thema

: Zugangsliste

Kermit-Server starten (J/N)? J <enter>

Geben Sie J ein, erwarten wir diesmal, dass Sie Ihrem Terminalprogramm die Anweisung zum Binärdatenempfang per Kermit geben. Die Übertragung läuft dann wie gewohnt mit der Anzeige der hin- und hergesandten Kermit-Pakete. Achtung: Bei Binärdaten muss häufig die Option N verwendet werden!  
3.3.2.4 Protokollierter Empfang von Grafikdaten
(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1 G <enter>
veranlaßt die Übersendung der Daten als Grafikdatei in dem vordefinierten Format, ohne weitere Optionen ebenfalls mit dem Kermit-Protokoll und unter dem Namen MAIL0001.CBX:
(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1 G <enter>

Textnummer

: 1

Absender

: ZENTRALE

Datum

: 04.11.02, 11:24:53

Typ

: Originaltext.

Status

: Ungelesen.

Zeichen

: 1300

Thema

: Zugangsliste

Kermit-Server starten (J/N)? J <enter>

Geben Sie J ein, erwarten wir auch bei Grafikdateien, dass Sie Ihrem Terminalprogramm die Anweisung zum Binärdatenempfang per Kermit geben. Die Übertragung läuft dann wie gewohnt mit der Anzeige der hin- und hergesandten Kermit-Pakete. Folgende Optionen können mit einer der drei Übertragungsarten P, B und G kombiniert werden: 

Z

Übertragung per Zmodem-Protokoll (PZ für Texte, BZ für Binärdaten, GZ für Grafiken)

K

Übertragung mit der ältern Kermit-Version (PK für Texte, BK für binäre Daten, GK für Grafiken)

S

Keine Abfrage nach Start des Protokoll-Servers. Sie müssen Ihrem Terminalprogramm den Empfangsbefehl sofort geben.

O

Keine Pause zwischen mehreren Dateien

T

Unterdrückung der Titelanzeige

N

Das erste Wort in der Rubrik "Thema", das Sie im ÜBERBLICK sehen können, wird anstelle von MAIL<Textnummer>.CBX zur Erzeugung des Dateinamen auf Ihrem Computer verwendet.

Wie bei fast allen Befehlen in der COM.BOX können Sie auch hier mehrere Optionen kombinieren: 

(COM.BOX) Sie wünschen? LESEN 1-10 PZOTN <enter>
3.3.3.1 ABLAGE

(Nr. 1) Abl.age Ant.worten Kop.ie Pap.ierkorb Wieder.vorlage ?ABLAGE <enter>

archiviert die Nachricht in Ihrem Postfach 

3.3.3.2 ANTWORTEN

(Nr. 1)Abl.age Ant.worten Kop.ie Pap.ierkorb Wieder.vorlage ?< ANTWORTEN <enter>

Mit diesem Befehl senden Sie dem Absender der eben erhaltenen Nachricht postwendend eine Antwort. Zum Verfahren für die Eingabe Ihrer Antwort folgen Sie bitte den Erläuterungen zum Befehl SCHREIBEN.

3.3.3.3 KOPIE
Zum Weiterversand der erhaltenen Nachricht - zum Beispiel an einen anderen COM.BOX-Nutzer, ein Faxgerät oder einen Internet-Anschluss - dient der Befehl KOPIE.
(Nr. 1) Abl.age Ant.worten Kop.ie Pap.ierkorb Wieder.vorlage? KOPIE <enter>
Es folgt die Aufforderung, den Empfänger einzugeben:

Empfänger

:

Versandzeit

:

Die an dieser Stelle möglichen Eingaben finden Sie im Kapitel 3.1 erklärt. Wie bei der KOPIE eines Textes, den Sie selbst versenden, haben Sie auch bei der KOPIE einer empfangenen Nachricht die Möglichkeit, einen Kommentar anzufügen.

3.3.3.4 PAPIERKORB
(Nr. 1) Abl.age Ant.worten Kop.ie Pap.ierkorb Wieder.vorlage? PAPIERKORB <enter>
Der PAPIERKORB ist im Regelfall Zielort für bearbeitete oder unbearbeitete Post. Nachrichten im Papierkorb sind noch nicht endgültig verschwunden. Wenn Sie irrtümlich etwas weggeworfen haben, können Sie es solange wieder herausholen, bis Ihr Papierkorb automatisch oder manuell durch den Befehl REISSWOLF (siehe 3.4.2) entleert wurde. Die automatische Leerung Ihres PAPIERKORBS geschieht in Abständen, die Sie selbst bestimmen können: über eine PARAMETER-Einstellung lässt sich dieser Rhythmus fest einstellen (siehe 4.1.1.1).
3.3.3.5 WIEDERVORLAGE

Auf die Eingabe des Befehls folgt die Frage nach dem Datum, zu dem die Nachricht erneut vorgelegt werden soll.

(Nr. 1) Abl.age Ant.worten Kop.ie Pap.ierkorb Wieder.vorlage? WIEDERVORLAGE <enter>
Datum:

Die auf Wiedervorlage gelegte Nachricht wird an dem von Ihnen definierten Datum automatisch im ÜBERBLICK Ihrer neuen Post angezeigt. Datumseingaben können Sie in üblichen Schreibweisen vornehmen, zum Beispiel "1.1.02", "1.2.2002" oder auch "1.3.2002, 14:30".

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3.4 Sonstige Postversandbefehle

3.4.1 WAHLWIEDERHOLUNG

Wenn bei einem Ihrer Versandversuche per TELEFAX auch nach acht automatischen Wahlversuchen, die wir unternehmen, der Empfängeranschluß immer noch besetzt war, können Sie mit dem Befehl WAHLWIEDERHOLUNG ohne viel Umstände denselben Text noch einmal an dieselbe Nummer senden.

Lassen Sie sich zunächst den ÜBERBLICK über die Rückmeldungen der erfolglosen Versuche anzeigen:

(COM.BOX) Sie wünschen? ÜBERBLICK <enter> 

Nr.AbsenderDatumZeitStatusLängeThema
1TFX: 081504.11.0210:07:00Ungele14Fail: Line busy
4TLX: test d04.11.0210:07:00Ungele14occ

Den Befehl WAHLWIEDERHOLUNG verbinden Sie mit den Postfachnummern der jeweiligen Rückmeldungen, die Sie noch einmal versenden wollen.

(COM.BOX) Sie wünschen? WAHLWIEDERHOLUNG 1 4 <enter>

Ab geht die Post an Tfx, Tlx.
Wir machen erneut maximal fünf Wahlversuche, wenn immer noch besetzt sein sollte.

3.4.2 PAPIERKORB

Der Befehl PAPIERKORB kann nicht nur am Ende von gelesenen Texten eingegeben werden, sondern auch direkt. Mit dem Befehl

(COM.BOX) Sie wünschen? PAPIERKORB AUSGANG <enter>

entsorgen Sie zum Beispiel alle Ausgangskopien, die sich in Ihrem Postfach angesammelt haben. Haben Sie irrtümlich einen Text in den Papierkorb geworfen, den Sie noch brauchen, ist das kein Drama. Solange die automatische Leerung (siehe 4.1.4.) noch nicht darauf zugegriffen hat, können Sie den Text im PAPIERKORB immer noch mit dem Befehl LESEN wieder an die Oberfläche bringen und weiterbearbeiten (zum Beispiel mit ABLAGE). Mögliche Argumente für PAPIERKORB siehe ÜBERBLICK und LESEN.

3.4.3 REISSWOLF

Im Unterschied zum PAPIERKORB zerstört der Befehl REISSWOLF eine Nachricht in Ihrem Postfach unwiderruflich. Bevor dies geschieht, wird sicherheitshalber noch einmal nachgefragt:

(COM.BOX) Sie wünschen? REISSWOLF 1-10 <enter>
Reiss.wolf löscht Ihre Texte unwiderruflich. Einverstanden (J/N)? J <enter>
Erst wenn Sie diese Rückfrage bejahen, wird die Nachricht komplett aus Ihrem Postfach entfernt.


3.4.4 STATUS

Mit dem Befehl STATUS können Sie sich (wenn Sie ihn ohne weitere Argumente eingeben) anzeigen lassen, wieviele Nachrichten in Ihrem Postfach liegen, wieviel Speicherplatz sie insgesamt belegen, und wie sich die Texte auf die einzelnen Kategorien verteilen:

(COM.BOX) Sie wünschen? STATUS <enter>


TexteAus-Ein-unge-ge-Wieder-Ab-Papier-Reiss-
gesamtgangganglesenlesenvorlagelagekorbwolf
67452213374310
Belegter Speicherplatz: 594 Einheiten je 512 Bytes.

3.4.5 WEITERLEITUNG

Bei bestimmten, direkt an COM.BOX angeschlossenen Empfängern (vornehmlich Tageszeitungsverlagen und Nachrichtenagenturen), zu denen ein automatischer Weiterversand von COM.BOX-Nachrichten stattfindet, sowie beim TELEFAX-Versand führen wir ein Versandjournal, das Sie mit dem Befehl WEITERLEITUNG abrufen können:

(COM.BOX) Sie wünschen? WEITERLEITUNG <enter>


H.NUTZERTFX: 089147689460280801514:22:001514:35:00TransferBayern
H.NUTZERNRZ-RED602971512:04:001512:12:00Transferkitz1
H.NUTZERNRZ-RED602971512:04:001512:08:00Verbindungkitz1
H.NUTZERTFX: 02351158945782971512:04:001512:06:00Transferkitz1
H.NUTZERSZL-RED762971512:03:001512:05:00Transferkitz1
H.NUTZERTFX: 02351158945772971512:00:001512:07:00Transferkitz1
H.NUTZERTFX: 02351158945772971512:00:001512:07:00Versuchkitz1



(COM.BOX) Sie wünschen?

Die Spalten des Versandjournals bedürfen natürlich der Erläuterung:


12345678910
H.NUTZERTFX: 0891479460280801514:22:001514:35:00TransferBayern



SpalteErklärung
1Absender
2Empfängername oder Faxanschluss
3Textnummer im Postfach des Empfängers bzw. Faxjobnummer
4Länge des Textes
5Versandtag zu COM.BOX
6Versandnahme bei COM.BOX
7Versandtag zum Empfänger
8Versandzeit zum Empfänger
9*
Versuch = ohne Erfolg angerufen
Verbindung = Empfänger hat sich gemeldet, aber den Text nicht entgegengenommen
Anmeldung= Übertragung konnte nicht vollständig durchgeführt werden
Transfer = Alles o.k., Ihr Text ist beim Empfänger
10

Thema

* Bei angeschlossenen Zeitungen versuchen wir es so lange, bis wir die Übertragung erfolgreich abgeschlossen haben.

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4. Allgemeine Befehle

Zum vollen Funktionsumfang von COM.BOX gehört viel mehr als nur das Senden und Empfangen von elektronischer Post. Abgesehen von den Datenbanken, deren Bedienung in Kapitel 5 beschrieben wird, gibt es eine Fülle von Werkzeugen zu Postfachverwaltung, technischen Grundvoraussetzungen und weitere nützliche Funktionen, die Sie selbst während des Dialogs mit COM.BOX ausführen können.

4.1 Postfach- und Sytemverwaltung

Wenn Sie sich bei COM.BOX angemeldet haben, wird anhand Ihrer Angaben von uns eine Grundeinstellung für Ihr Postfach eingerichtet, die sich nach den Fähigkeiten und Bedürfnissen der von Ihnen eingesetzten Technik richtet. Diese Einstellungen müssen aber nicht zwingend Ihren Geschmack treffen: vielleicht wollen Sie in Ihrem Postfach grundsätzlich keine Ausgangskopien haben? Oder Sie wechseln die Computermarke und benötigen einen anderen Zeichensatz? Oder Sie ziehen um und wollen Ihre neue Adresse angeben? Oder Sie wollen von einem bestimmten Nutzer grundsätzlich keine Post bekommen? Damit Sie Einstellungen dieser Art selbständig vornehmen können, stellen wir eine Reihe von Verwaltungsfunktionen zur Verfügung.

4.1.1 PARAMETER

Wenn Sie sich zu Beginn jeder Sitzung am System mit Namen und Passwort identifizieren, dann werden als erstes die Grundeinstellungen des Postfachs aus Ihrem persönlichen PARAMETER-Datensatz geladen. In den Parametern sind so wichtige Dinge wie Ihr Zeichensatz, Datenformate, Terminalemulationen und andere Informationen über Ihre Vorlieben dauerhaft gespeichert. Sie selbst können diese Voreinstellungen jederzeit ändern, und zwar mit der Eingabe des Befehls:

(COM.BOX) Sie wünschen? PARAMETER <enter>
Parameter
---------
1 Grundeinstellungen
2 Profil
(Parameter) Sie wünschen?

Wir unterscheiden in Grundeinstellungen Ihres Postfachs und Ihr persönliches Profil, das aus Informationen wie der Absenderadresse für die Funktion BRIEF (siehe 3.2.8) oder des Teilnehmereintrags (siehe 4.3.8) besteht.

4.1.1.1 Grundeinstellungen
Mit der Eingabe einer "1" im Untermenü PARAMETER können Sie Ihre Grundeinstellungen anzeigen oder ändern lassen:
Parameter
---------
1 Grundeinstellungen
2 Profil
(Parameter) Sie wünschen? 1 <enter>
Als erstes lassen Sie sich die aktuellen Einstellungen anzeigen:
Än.dern Anz.eigen ? ANZEIGEN <enter>
Sprache: deutsch
Zeichensatz: DIN
Textformat: DIN
Grafikformat: TIFF
Terminalmodus: keine Emulation
Systemtext: Anzeige des Textes
Bildschirm: 24 Zeilen
Papierkorb: 7
Ausgangskopie: Ja

Die Einstellungen und Ihre Bedeutung:

SpracheSprache der Benutzerführung
ZeichensatzZeichensatzfilter für die Bildschirmanzeige
TextformatZeichensatzfilter für die Textübertragung
GrafikformatStandardformat für die Grafikübertragung
TerminalmodusBildschirmemulationen
Systemtextnicht aktiv
BildschirmAnzahl der Zeilen pro Bildschirmseite
PapierkorbRhythmus der automatischen Leerung des Papierkorbs
AusgangskopieKopie ausgehender Post in das eigene Fach

Jeder Parameter kann natürlich einzeln geändert werden, aber wenn Sie ÄNDERN aufrufen, fragen wir der Einfachheit halber alle möglichen Parameter nacheinander ab. Wenn Sie nur <enter> eingeben, ohne die Voreinstellung zu verändern, bleibt der Parameter, wie er ist. Än.dern Anz.eigen ? ÄNDERN <enter>

 VoreinstellungEingabe
Sprache: deutsch: <enter>
Mögliche Eingaben bei Sprache sind DEUTSCH, ENGLISCH, FRANZÖSISCH. Wenn Sie wissen wollen, welche Eingaben jeweils möglich sind, geben Sie ein Fragezeichen ("?") und ein. Sie bekommen dann bei jedem Parameter die Liste der möglichen Einträge angezeigt.
Zeichensatz : DIN : 1 <enter>
Ihr Zeichensatz ist die wichtigste Grundeinstellung überhaupt. Ohne den korrekten Zeichensatz bekommen Sie keine Umlaute und Sonderzeichen angezeigt, und vor allem funktioniert die Konvertierung der Zeichen beim Versand zum Empfänger nicht! Je nach Rechnertyp und Betriebssystem geben Sie bitte die Nummer des für Sie gültigen Standards ein:



0DIN (Standard-ASCII, Dezimalwerte 0-127)
1IBM (MS-DOS und kompatible, Dezimalwerte 0-255)
2Apple Macintosh (Dezimalwerte 0-255)
3Atari (Dezimalwerte 0-255)
4DEC (ISO Latin-1, Dezimalwerte 0-255)
5Wang (WISCII, Dezimalwerte 0-255)
Windows arbeitet übrigens mit dem ISO Latin-1 Zeichensatz, der sich als internationaler Standard durchzusetzen beginnt. Geben Sie also für Windows eine 4 ein.
Textformat : IBM : <enter>
Wie Sie sehen, hat sich die Grundeinstellung gegenüber der ersten Parameteranzeige von vorhin schon geändert. Das machen wir automatisch, weil Zeichensatz und Textformat meistens identisch sind. Für Fälle, in denen die Bildschirmdarstellung des Terminalprogramms von dem Zeichensatz Ihrer Textverarbeitung abweicht (was zum Beispiel bei Windows oder auf Macintosh-Rechnern häufig sein kann), können Sie hier den Zeichensatz Ihrer Texte für die Dateiübertragung angeben. Als nächstes fragen wir nach dem Grafikformat :
TIFF : 1 <enter>
COM.BOX unterstützt für die Grafikübertragung und -konvertierung die vier am weitesten verbreiteten Datenformate. Wenn Sie können, benutzen Sie Postscript: die Resultate beim Faxversand sind dann optimal. Mögliche Grafikformate sind:



0TIFF (Tag Image File Format)
1Postscript
2PCX
3GIF
Terminalmodus: keine Emulation : <enter>
COM.BOX arbeitet bei den meisten Funktionen zeilenorientiert, deshalb hat der Terminalmodus keine große Bedeutung. Wenn Ihr Terminalprogramm sog. VT100-Bildschirmansteuerungen unterstützt, sollten Sie diese Möglichkeiten aber auch nutzen. Wir löschen dann zum Beispiel den Bildschirm, bevor wir Ihnen einen ÜBERBLICK Ihres Postfachs anzeigen.



0keine Emulation
1VT100
3VT52
6ANSI
7xterm



Bildschirm : 24 Zeilen : <enter>
Um bei langen Texten, die am Bildschirm angezeigt werden sollen, den Inhalt in Ruhe lesen zu können, ist ein Bildschirmstopper vorgesehen. Im Beispiel wird die Ausgabe nach 24 Zeilen unterbrochen und erst wieder aufgenommen, wenn Sie drücken.



0keine Bildschirmbegrenzung
nBegrenzung des Bildschirms auf n Zeilen



"n" steht für mindestens 8, maximal 99 Zeilen Bildschirmlänge, die Sie hier einstellen können.
Papierkorb : 7 : 1 <enter>
Der Rhythmus der Papierkorbleerung (also der endgültigen Löschung von Texten im PAPIERKORB, siehe 3.3.3.4 und 3.4.2) ist von einem (1) bis zu dreißig (30) Tagen einstellbar.
Ausgangskopie: Ja : NEIN <enter>
Wenn Sie in Ihrem eigenen Postfach keine Kopie der Post wünschen, die Sie versenden, können Sie dies hier unterdrücken. Dies war zugleich der letzte einzustellende Parameter. Um die Änderungen zu bestätigen, fragen wir sicherheitshalber noch einmal nach:
Alle Eingaben ok (J/N)? J <enter>
Erst jetzt werden die Änderungen vermerkt. Aktiv werden die neuen Parameter allerdings erst bei Ihrer nächsten COM.BOX-Sitzung. Zur Kontrolle können Sie sich die neuen Parameter aber jetzt schon anzeigen lassen:
Än.dern Anz.eigen ? ANZEIGEN <enter>
Sprache: deutsch
Zeichensatz: IBM
Textformat: IBM
Grafikformat: PS-Postscript
Terminalmodus: keine Emulation
Systemtext: Anzeige des Textes
Bildschirm: 24 Zeilen
Papierkorb: 1
Ausgangskopie: Nein

&Aumln;n.dern Anz.eigen ? <enter>

Mit <enter> landen Sie wieder im Parameter-Untermenü.

4.1.1.2 Nutzerprofil

Der Datenschutz gebietet, keine personenbezogenen Informationen über Nutzer allgemein verfügbar zu machen. Daran halten wir uns natürlich auch. Ausnahme: mit Billigung eines Nutzers können mit der Funktion TEILNEHMER (siehe 4.3.8) Systemname und Name eines Nutzers sowie die Stadt, in der er lebt, abgerufen werden. Diese Informationen und die Absenderadresse, die für die Funktion BRIEF (siehe 3.2.8) benötigt wird, können Sie über den PARAMETER-Befehl ändern und löschen.

(COM.BOX) Sie wünschen? PARAMETER <enter>
Parameter
---------
1 Grundeinstellungen
2 Profil
(Parameter) Sie wünschen? 2 <enter>
Teil.nehmer Briefk.opf ? TEILNEHMER <enter>
(Teil.nehmer) Anz.eigen Än.dern Lö.schen
Die teilnehmerbezogenen Informationen werden von uns voreingestellt, wenn Ihr Postfach bei uns eingerichtet wird. Sie können sich die Einstellung anzeigen lassen:
(Teil.nehmer) Anz.eigen Än.dern Lö.schen ANZEIGEN <enter>
H. Nutzer
Spandau bei Berlin
Das muss natürlich geändert werden:
(Teil.nehmer) Anz.eigen Än.dern Lö.schen ÄNDERN <enter>
Name/Firma : HANS NUTZER <enter>
Stadt/Ort : BERLIN <enter>
Hans Nutzer
Berlin
Die TEILNEHMER-Information wird noch einmal angezeigt, bevor Sie zur Bestätigung der Änderung aufgefordert werden:
Alle Eingaben ok (J/N): J <enter>
(Teil.nehmer) Anz.eigen Än.dern Lö.schen <enter>
Teil.nehmer Briefk.opf ?
Damit ist Ihr Eintrag für alle COM.BOX-Nutzer zugänglich. In Zukunft findet jeder, der die TEILNEHMER in Berlin sucht, automatisch auch Sie. Die Absenderadresse für die Funktion BRIEF kann über den Befehl BRIEFKOPF geändert werden.
Teil.nehmer Briefk.opf ? BRIEFKOPF <enter>

Im Unterschied zum TEILNEHMER-Eintrag wird hier nichts voreingestellt. Wenn Sie die Funktion BRIEF benutzen wollen, müssen Sie den BRIEFKOPF selbst eintragen. Geben Sie dazu ÄNDERN ein:

(Briefk.opf) Anz.eigen Än.dern Lö.schen ÄNDERN <enter>
Zeile 1: HANS NUTZER <enter>
Zeile 2: C/O COM.BOX <enter>
Zeile 3: LÜTZOWSTR. 106 <enter>
Zeile 4: 10785 BERLIN <enter>
Zeile 5: Telefon: 030/261 15 45 <enter>
Hans Nutzer
c/o COM.BOX
Lützowstr. 106
10785 Berlin
Telefon: 030/261 15 45
Die eingetragene Absenderadresse wird angezeigt, bevor wir Sie fragen, ob sie so stimmt: Alle Eingaben ok (J/N): J <enter>
(Briefk.opf) Anz.eigen Än.dern Lö.schen <enter>
Teil.nehmer Briefk.opf ? <enter>
Parameter
---------
1 Grundeinstellungen
2 Profil
(Parameter) Sie wünschen? <enter>
(COM.BOX) Sie wünschen?

Aus der Parametereinstellung kommen Sie - wie bei allen Untermenüs in COM.BOX - mit der mehrfachen Eingabe von <enter> immer wieder zurück zu unserem Systemprompt.

4.1.2 ROBINSON-Liste

Gelegentlich kann es vorkommen, dass COM.BOX-Teilnehmer, von denen Sie eigentlich keine Post wünschen, Nachrichten senden. Da Ihnen immerhin Kosten aus dem Empfang von Texten entstehen, kann dies eine ernste Belästigung darstellen. Wenn dies der Fall sein sollte, können Sie sich auf zwei Arten davor schützen: entweder tragen Sie den Absender mit dem Befehl ROBINSON in eine Liste ein, und ab sofort kann er Ihnen keine Nachrichten mehr zusenden. Oder Sie ziehen die Notbremse: tragen Sie diejenigen Absender, von denen Sie explizit Post zu erhalten wünschen, in eine als "positiv" deklarierte ROBINSON-Liste ein. In diesem Fall sind alle anderen COM.BOX-Teilnehmer ausgesperrt, und nur die Teilnehmer in der Liste dürfen Ihnen etwas senden.

(COM.BOX) Sie wünschen? ROBINSON <enter>

Zunächst müssen Sie sich entscheiden, ob Sie eine positive oder negative Liste einrichten wollen. In der Regel werden Sie diese Frage verneinen wollen:

Wünschen Sie eine positive Robinson-Liste (J/N) ? N <enter>
Anz.eigen Ein.tragen Lö.schen ? EINTRAGEN <enter>
Name : A.NERVENSAEGE <enter>
Anz.eigen Ein.tragen Lö.schen ? <enter>

Wenn in Zukunft der Nutzer A.NERVENSAEGE versucht, Post an Sie zu senden, erhält er seine Abfuhr bereits beim Versuch, Sie als Empfänger anzugeben.

(COM.BOX) Sie wünschen? SCHREIBEN H.NUTZER <enter>
H.NUTZER will keine Post von Ihnen.
(COM.BOX) Sie wünschen?

4.1.3 FREUNDE

Mit dem Befehl FREUNDE können Sie sich selbst mit wenig Aufwand eine Nutzergruppe von beliebiger Größe zusammenstellen. Diese FREUNDE können von den Funktionen bei COM.BOX nur zwei Befehle ausführen, und auch die nur sehr eingeschränkt: SCHREIBEN und LESEN.

Jeder FREUND, den Sie einrichten, ist organisatorisch Ihrem eigenen Postfach zugeordnet: er kann jeweils nur an Sie senden und von Ihnen empfangen, aber keinerlei Kontakt zu anderen COM.BOX- Teilnehmern herstellen oder gar Faxe versenden, Datenbanken benutzen oder ähnliches. Die bei Ihren FREUNDEN anfallenden Zeitnutzungs- und gegebenenfalls Datennetzgebühren werden Ihrem Konto belastet. Achten Sie darauf, dass Ihre FREUNDE ab und zu das Postfach leeren: auch Speicherplatz kostet Geld. Um FREUNDE einzutragen, geben Sie bitte den Befehl ein:

(COM.BOX) Sie wünschen? FREUNDE <enter>
Anz.eigen Än.dern Ein.tragen Lö.schen ? EINTRAGEN <enter>

Wir fragen jetzt nacheinander alle Informationen ab, die für die Einrichtung eines Freundesfachs benötigt werden: Name, Passwort und Parameter.

 VoreinstellungEingabe
Name:: A.FREUND <enter>
Passwort:: RWF1234 <enter>
Sprache: deutsch: <enter>
Zeichensatz: DIN:1 <enter>
Terminalmodus: keine Emulation: <enter>
Bildschirm: 23 Zeilen: <enter>
Papierkorb: 7: 1 <enter>
Ausgangskopie: Ja: nein <enter>



Alle Eingaben ok (J/N)? J <enter>
A.FREUND ist eingetragen.

Jetzt können Sie sich die Liste Ihrer Freunde noch einmal anzeigen lassen:

Än.dern Anzei.gen Ein.tragen Lö.schen? ANZEIGEN <enter>
NamePass-
wort
SpracheSystem-
textanzeige
Bildschirm-
zeilen
Terminal-
modus
Zeichen-
satz
Start-
datum
A.FREUND---11230106.04.02
B.FREUND---11230128.01.02
C.FREUND---31230019.03.02
Än.dern Anzei.gen Ein.tragen Lö.schen? <enter>

4.1.4 Geschlossene Benutzergruppen

COM.BOX beherbergt eine ganze Anzahl sogenannter "Geschlossener Benutzergruppen" (GBG). Solche Gruppen, die im Unterschied zu den FREUNDEN alle Funktionen bei COM.BOX im vollen Umfang nutzen können, profitieren von besonders günstigen Tarifen und unterliegen einer Verwaltung, die über eine eigene Oberfläche völlig autonom gesteuert werden kann. GBGs sind die ideale Form der Kommunikation für die Vernetzung von Außendienstmitarbeitern einer Firma. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, rufen Sie uns bitte an.

4.1.5 KONTO

Mit dem Befehl KONTO können Sie Ihre COM.BOX-Rechnung für den laufenden oder die beiden vorangegangenen Monate abrufen.

(COM.BOX) Sie wünschen? KONTO <enter>
kurz oder lang? LANG <enter>
Kopie in Ihr Postfach? N <enter>

Sie haben die Wahl zwischen zwei Ausgabearten Ihres Kontos. KURZ gibt nur die Zwischensummen aus. LANG zeigt auf den Pfennig genau alle Zeitnutzungs-, Datenbank- und sonstigen Gebühren, die Sie pro Anruf bei uns produziert haben. Auf Wunsch können Sie sich Ihr Konto von uns ausrechnen lassen, ohne es am Bildschirm anzeigen zu lassen. Wir legen dann stattdessen eine Kopie der Abrechnung in Ihr Postfach, aus dem Sie sie bei Gelegenheit abholen können.

4.1.6 PASSWORT

Ihr Passwort müssen Sie unbedingt geheim halten. Wenn Sie einmal das Gefühl haben sollten, Ihnen habe bei der Eingabe des Passworts jemand auf die Finger geschaut (am Bildschirm wird es grundsätzlich nicht angezeigt), können und sollten Sie es ändern.

(COM.BOX) Sie wünschen? PASSWORT <enter>
Bitte Ihr altes Passwort: <enter>
Bitte Ihr neues Passwort: <enter>
Bitte das Passwort zur Sicherheit wiederholen: <enter>
(COM.BOX) Sie wünschen?

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie am Bildschirm nicht erkennen können, was Sie eintippen. Um Fehler bei der Eingabe zu vermeiden, lassen wir Sie das neue Passwort zweimal eingeben. Beschränken Sie sich bei der Eingabe des neuen Passworts bitte auf Buchstaben und Ziffern (auch in Kombination). Es sollte mindestens sechs, höchstens zwölf Zeichen lang sein.

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4.2 Hilfen und Erklärungen

Wer braucht schon Online-Hilfen, wenn er eine gute Bedienungsanleitung in Händen hält? Trotzdem kann es nicht schaden, auch während des Dialogs bestimmte Informationen abrufen zu können. Besonders bei neuen Befehlen oder Änderungen des Umfangs bestehender Funktionen geben wir Hilfestellungen immer über das System.

4.2.1 Anleitung

Unsere Befehlsreferenzkarte, die Sie auch am Ende Ihrer Bedienungsanleitung finden, liegt als Text vor, den Sie sich am Bildschirm ausgeben lassen können. Praktisch zum Beispiel, wenn Sie für Ihre FREUNDE eine eigene kleine Bedienungsanleitung schreiben wollen. Wenn Sie DIESE Bedienungsanleitung gerne als Rohdatei hätten, rufen Sie uns an. Komprimiert hat die Datei nicht mehr als 30 Kilobyte.

4.2.2 HILFE oder ?

Auf vielen Niveaus von COM.BOX, in Untermenüs und bei Abfragen können Sie mit HILFE oder ? einen kurzen Hilfstext ausgeben, der zum Beispiel über Optionen informiert, die Sie an dieser Stelle haben.

4.2.3 MENÜ, DATENBANKEN, POST, SERVICES, SONSTIGES

Alle diese Befehle zeigen Ihnen Funktionsbereiche bei COM.BOX. Rufen Sie einen davon auf, finden Sie eine Übersicht über die einzelnen Funktionen des jeweiligen Bereichs.

4.2.4 SPRACHE

Der Befehl SPRACHE zeigt Ihnen eine Übersicht, in welchen Sprachen die Benutzeroberfläche von COM.BOX verfügbar ist. Sie können die Bedienung des gesamten Systems auf eine dieser Sprachen umschalten, indem Sie die gewünschte Sprache einfach als Befehl eingeben (siehe 4.3.3).

4.2.5 WAS IST <Befehl>

Jeder COM.BOX-Befehl, der auch in dieser Bedienungsanleitung vorkommt, kann mit WAS IST abgefragt werden. Wirklich jeder:

(COM.BOX) Sie wünschen? WAS IST WAS IST <enter>
================
WAS IST
================

Jeder COM.BOX-Befehl, der auch in dieser Bedienungsanleitung vorkommt, kann mit WAS IST abgefragt werden. Auch die Inhalte der Datenbanken sind mit einem WAS IST-Eintrag erklärt. Neue Funktionen, die noch nicht in der Bedienungsanleitung aufgenommen werden konnten, werden nur auf diese Weise dokumentiert!

(COM.BOX) Sie wünschen?

Auch die Inhalte der Datenbanken sind in einem eigenen WAS IST- Eintrag erklärt. Neue Funktionen, die noch nicht in der Bedienungsanleitung aufgenommen werden konnten, werden nur auf diese Weise dokumentiert!

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4.3 Vermischtes

4.3.1 BEMERKUNG

Sie können mit BEMERKUNG eine Art Anrufbeantworter für Ihre COM.BOX-Kennung programmieren:

 

(COM.BOX) Sie wünschen? BEMERKUNG <enter>
Anz.eigen Pap.ierkorb Schreiben? SCHREIBEN <enter>
Ihr Bemerkungstext: BIN IM URLAUB, NACHRICHTEN BITTE AN TELEFAX 0815.<enter>
Ok.
Ihr Einzeiler erscheint jetzt jedesmal auf dem Schirm eines Nutzers, wenn dieser an Sie SCHREIBEN will:
(COM.BOX) Sie wünschen? SCHREIBEN H.NUTZER <enter>
H.NUTZER : Bin im Urlaub, Nachrichten bitte an Telefax 0815.

Vergessen Sie nicht, die BEMERKUNG zu löschen, wenn Sie wieder zuhause sind.

4.3.2 ENDE oder RAUS

Beide Befehle dienen dem Verlassen des Systems. Wenn Sie per telefonischer Direktverbindung bei COM.BOX waren, brauchen Sie nichts weiter zu tun - wir unterbrechen die Modemverbindung von uns aus.

 

4.3.3 ENGLISCH und FRANZÖSISCH

Wenn Sie den Dialog mit COM.BOX in einer anderen Sprache als Deutsch führen möchten, können Sie entweder das Postfach dauerhaft auf eine bestimmte Sprache einstellen (siehe 4.1.4), oder kurzfristig während der Sitzung umschalten:

 

(COM.BOX) Sie wünschen? ENGLISCH <enter>
Ok.
(COM.BOX) Your choice?
Oder
(COM.BOX) Sie wünschen? FRANZÖSISCH <enter>
Ok.
(COM.BOX) Que désirez-vous?

Zurück in die deutsche Version kommen Sie mit GERMAN respektive ALLEMAND. Eine Liste der Befehle auf Englisch und Französisch ist auf Wunsch bei uns erhältlich.

4.3.4 KALENDER

Sie können sich beliebige Monatsübersichten mit dem Befehl KALENDER anzeigen lassen:

 

(COM.BOX) Sie wünschen? KALENDER <enter>
Für welches Jahr ? 2002 <enter>
Für welchen Monat ? 11 <enter>
Kalender für Dezember 2002


SoMoDiMiDoFrSa
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031


Für welches Jahr ? <enter>

Wenn Sie einen Stern ("*") bei der Frage nach dem Monat eingeben, zeigen wir den gesamten Jahreskalender an.

4.3.5 LOGIN

Mit LOGIN können Nutzer, die mehrere Systemnamen haben, das System verlassen, ohne die Verbindung zu unterbrechen. Nach einem aufmunternden Sinnspruch, den unsere Aphorismusdatenbank auswirft, wird - wie am Anfang der Sitzung - erneut nach Name und Passwort gefragt. Praktisch ist dieser Befehl auch, wenn Sie neue PARAMETER eingerichtet haben, die Sie gleich ausprobieren wollen.

 

4.3.6 SUCHEN

Zur thematischen SUCHE in Ihrem Postfach dient dieser Befehl. Wir durchsuchen alle Texte nach Ihrem Suchbegriff und bieten dann einen ÜBERBLICK über die gefundenen Nachrichten an. Verknüpfungen mehrerer Begriffe sind leider nicht möglich.

 

4.3.7 TEILNEHMER

Ihr Nutzerprofil im PARAMETER-Eintrag (siehe 4.1.1.2) enthält Informationen über Ihren Systemnamen, Namen und Wohnort. Mit dem TEILNEHMER-Befehl kann man danach suchen: Sie nennen uns einen Suchbegriff, und wir sagen Ihnen, auf welche COM.BOX-Teilnehmer er zutrifft.

 

(COM.BOX) Sie wünschen? TEILNEHMER TIMBUKTU <enter>
SystemnameName / FirmaStadt / Ort
------------------------------
O.LEBERECHTOtto LeberechtTimbuktu
A.SAFIRAnwar El SafirTimbuktu

Der Suchbegriff kann eine Stadt, der Name einer Firma oder einer Person sein. Ihren eigenen Eintrag können Sie mit der Funktion PARAMETER jederzeit ändern oder löschen, wenn Sie nicht gefunden werden wollen (siehe 4.1.1.2). Geben Sie als Suchbegriff den Namen einer Geschlossenen Benutzergruppe ein, erhalten Sie (sofern Sie Mitglied dieser Gruppe sind) eine Liste der Systemnamen Ihrer Gruppenmitglieder.

4.3.8 UHR

Mit dem Befehl UHR erfahren Sie, wie spät es in Berlin ist, und erhalten zur Aufmunterung einen erfrischenden Aphorismus.

 

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4.4 Die Systemmeldungen

An verschiedenen Stellen kann während des Dialogs mit COM.BOX plötzlich ein Kommentar auf Ihrem Bildschirm erscheinen: Fehlermeldungen oder Bemerkungen unsererseits, die sich auf die von Ihnen angegebene Funktion beziehen. Die meisten dieser Meldungen haben wir hier aufgelistet.

4.4.1 Errare humanum est.

Wenn Sie bei der Eingabe von Systemname und Passwort einen Fehler machen, interpretieren wir das als "Hackversuch". Ob Sie sich nur verschrieben haben oder tatsächlich jemand versucht, unberechtigt in COM.BOX einzubrechen, ist uns dabei egal - wir tolerieren maximal drei Versuche, Name und Passwort falsch einzugeben. Nach dem dritten Mal bleiben wir höflich, aber bestimmt: wir brechen die Verbindung ab.

 

4.4.2 Falsche oder zu kurze Eingabe

Da haben Sie sich wohl vertippt. Manchmal sind Sie nicht einmal selbst daran schuld: bei schlechten Telefonverbindungen kann es vorkommen, dass sich Hintergrundrauschen in Form von Störzeichen in Ihre Eingabe einschleichen. Probieren Sie es einfach nochmal.

 

4.4.3 Sie haben keine Berechtigung für diesen Befehl.

Das kann vorkommen. Bestimmte Datenbanken sind zum Beispiel gesperrt, wenn Sie keine gesonderte Nutzungsvereinbarung dafür abgeschlossen haben. Für einige andere Befehle vergeben wir unterschiedliche Berechtigungsstufen, damit sich zum Beispiel kein Fremder Ihren Kontostand ansehen kann. Fragen Sie im Einzelfall uns oder Ihren Gruppen-"Sysop", ob und gegebenenfalls wie Sie die Berechtigung für einen bestimmten Befehl bekommen können.

 

4.4.4 <Nutzername> will keine Post von Ihnen.

Da hat Sie wohl jemand in seine ROBINSON-Liste eingetragen (siehe 4.1.1). Damit sich niemand durch Post von Ihnen belästigt fühlt, sollten Sie lieber vor dem ersten Versand an einen unvorbereiteten Empfänger persönlich mit ihm Kontakt aufnehmen.

 

4.4.5. Sorry, da ist ein Fehler im System.

Diese Meldung zeigt einen Fehler auf Seiten von COM.BOX an, den unser System als solchen erkannt hat und in ein Fehlerprotokoll einträgt. In der Regel arbeiten wir in einem solchen Fall bereits an einer Lösung.

 

4.4.6 Sorry, diese Funktion ist zur Zeit nicht aktiv.

Aber wir arbeiten dran und werden Ihnen zu gegebener Zeit mitteilen, ab wann Sie den Befehl wieder (oder erstmalig, wenn es sich um eine neue Funktion handelt) ausführen können.

 

4.4.7 System error. Please contact operator.

Sollten Sie einmal diese Meldung auf Ihrem Bildschirm erhalten (was wir nicht hoffen), wären wir für eine kurze telefonische Benachrichtigung dankbar.(Telefon 030/ 5 900 6 900)

 

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5. Datenbanken

Datenbanken sind ein Instrument zum gezielten Auffinden von Informationen aus großen Datenbeständen. Außerdem sind sie teuer. Definieren Sie deshalb vor einer Recherche, was Sie eigentlich wissen wollen (Suchworte, ihre Verknüpfung, Zeiträume etc.) und machen Sie sich sachkundig über die Inhalte der Datenbanken, in denen Sie recherchieren möchten (Quellen der Datenbank, Umfang, Zeitraum der Datenspeicherung, Rhythmus der Aktualisierung etc.). Sie können alle Befehle und Suchbegriffe in Klein- und/oder Großbuchstaben tippen. Weiterhin können Sie in Befehlen und Suchbegriffen Umlaute verwenden. Auch bei der Datenbankrecherche gilt, dass alle Eingaben durch ein <enter> abgeschlossen werden müssen.

5.1 Auswahl einer Datenbank

Bei COM.BOX ist derzeit nur eine Datenbank abrufbar: AFP. Es handelt sich um den deutschsprachige Dienst der Nachrichtenagentur Agence France-Presse im Volltext Die Auswahl einer Datenbank erfolgt einfach durch die Eingabe des Namens, zum Beispiel AFP.

 

(COM.BOX) Sie wünschen? AFP <enter>
(AFP.) Sie wünschen?

Nach erfolgreicher Auswahl der Datenbank sehen Sie den Namen als Eingabeaufforderung in Klammern links. Alle Befehle, die Sie jetzt eingeben, beziehen sich auf diese - und nur auf diese - Datenbank.

5.2.1 STATUS

zeigt allgemeine Informationen über den Zustand der Datenbank und die Feldnamen ("titel") und -typen (z.B. Datum) einer Datenbank an. Hier ein Beispiel aus AFP:

 

(AFP.) Sie wünschen? status <enter>
Einträge insgesamt: 311992
davon indiziert : 311931
Datum der letzten Eintragung : 04.11.02, 11:49:28
Datum der letzten Indizierung: 04.11.02, 01:14:12
Nr.NameTypIndex
1datumDatumja
2zeitZeitja
3copyrightTextnein
4slugTextja
5titelTextja
6ressortTextja
7quelleTextja
8textTextja

Die Feldnamen können je nach Datenbank unterschiedlich sein. Indizierungen, also die Erschliessung der Datenbanktexte nach Suchbegriffen, werden in der Regel täglich einmal durchgeführt. Dies führt zu einer gewissen Diskrepanz zwischen der Gesamtanzahl der Einträge und der Anzahl der indizierten Texte.

5.2.2 AKTUELLES

Der Befehl AKTUELLES sucht alle Texte, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums liegen, und zwar immer rückwärts vom heutigen Datum gerechnet. Die Eingabe

 

(AFP) Sie wünschen? AKTUELLES 10 <enter>

findet alle Einträge der zurückliegenden zehn Tage - inklusive des heutigen! AKTUELLES 0 zeigt konsequenterweise nur Texte von heute. Dieser Befehl ist übrigens der einzige Weg, an Texte zu gelangen, die seit der letzten automatischen Indizierung neu in die Datenbank aufgenommen wurden (siehe 5.2.1).

5.2.3 SUCHE

Mit dem Befehl SUCHE kann der gesamte Inhalt einer Datenbank nach beliebigen Begriffen durchsucht werden. Geben Sie zum Beispiel

 

(AFP) Sie wünschen? SUCHE UMWELT <enter>
ein, meldet die Datenbank:
6502 Treffer.
(AFP) Sie wünschen?

Diese Auskunft bedeutet, dass in dieser Datenbank 6502 Texte enthalten sind, in denen das Wort "Umwelt" vorkommt. Mit einem Stern ("*") am Ende eines Suchbegriffs ("SUCHE KERN*") suchen Sie nach Wortkombinationen: Kern, Kernkraft, Kernspin, Kernheim ...

5.2.3.1 Verknüpfung mehrerer Suchbegriffe

SUCHE kann mithilfe logischer Operatoren einzelne Suchbegriffe miteinander verknüpfen. Die Eingabe von "SUCHE UMWELT UND AUTO" findet alle Texte, in denen sowohl das Wort "Umwelt" als auch das Wort "Auto" vorkommen. "SUCHE UMWELT ODER AUTO" dagegen zeigt die Texte, in denen entweder "Umwelt" oder "Auto" oder alle beide vorkommen. Folgende logische Operatoren beziehungsweise ihre Symbole können verwendet werden:

 

UND+
ODER/
NICHT!
ODER NICHT/!
BIS-

5.2.3.2 Feldorientierte SUCHE

Mit dem Befehl SUCHE kann neben der normalen Freitextsuche auch nach Begriffen oder Daten in einzelnen Feldern gezielt recherchiert werden. Die Namen der Felder, auf die Ihre Suche eingeschränkt werden kann, erfahren Sie mit dem Befehl STATUS (siehe 5.2.1). "datum" und "zeit" sind zum Beispiel Felder, aber auch "titel" oder "ressort".

 

Suchbegriffe werden mit einem Doppelpunkt von den Feldern getrennt, auf die sie sich beziehen. Die Syntax des Suchbefehls kann dann beispielsweise so aussehen:

(AFP) Sie wünschen? SUCHE RESSORT: PL UND TITEL: "LANDTAGSWAHLEN" <enter>
oder so:
(AFP) Sie wünschen? SUCHE DATUM: 1.3.2002 - DATUM: 10.3.2002 <enter>
Beachten Sie bitte die unterschiedlichen Eingabeformate für die möglichen Feldtypen:
FeldtypEingabeformat
Datumtt.mm.jjjj
Zeithh:mm
Textbeliebig

5.2.3.3 Sonderzeichen

Suchbegriffe, die Sonderzeichen (+,-,/,:,.,!) enthalten, müssen in Anführungszeichen gesetzt werden (zum Beispiel "2+4-GESPRÄCHE")

 

5.2.4 SUCHABLÄFE

Mit diesem Befehl erhalten Sie eine Übersicht über die bisher durchgeführte Recherche in der Datenbank. Sie bekommen eine Tabelle mit der laufenden Nummer, dem gesuchten Begriff und der Trefferquote. Dieser Befehl ist eine wichtige Hilfe zur Verknüpfung mehrerer Recherchen, die nicht in einer einzigen Suchfrage kombiniert wurden.

 

(AFP) Sie wünschen? SUCHLÄUFE <enter>
Nr.SuchfrageErgebnis
------------------
1SCHULZE702
2MEIER114
3ADAM UND EVA5
4DATUM: 1.10.2002105

Diese Suchfragen können Sie jetzt frei miteinander verknüpfen. Um auf das Ergebnis einer Suche in der Liste zurückzugreifen, geben Sie einfach die Nummer der Suchfrage mit einem Punkt davor ein:

(AFP) Sie wünschen? SUCHE .1 UND .2 <enter>

ist bezogen auf Ihre Suchläufe gleichbedeutend mit dem Satz SUCHE SCHULZE UND MEIER. Vergessen Sie den Punkt vor der Nummer nicht, sonst sucht die Datenbank im Freitext nach den Ziffern!

Wenn wir behaupten, dass Sie in den Datenbanken nach allen darin enthaltenen Begriffen suchen können, dann ist das nicht ganz korrekt. Es gibt Wörter, nach denen zu suchen wenig Sinn macht (der, die, das, eine, einem, oder, aber). Diese und ähnliche Begriffe, die zwar in den Texten enthalten, aber nicht suchbar sind, stehen in einer alphabetisch geordneten STOPPWORTLISTE, die Sie sich mit dem Befehl gleichen Namens anzeigen lassen können.

5.2.5 STOPPWORTLISTE

Wenn wir behaupten, dass Sie in den Datenbanken nach allen darin enthaltenen Begriffen suchen können, dann ist das nicht ganz korrekt. Es gibt Wörter, nach denen zu suchen wenig Sinn macht (der, die, das, eine, einem, oder, aber). Diese und ähnliche Begriffe, die zwar in den Texten enthalten, aber nicht suchbar sind, stehen in einer alphabetisch geordneten STOPPWORTLISTE, die Sie sich mit dem Befehl gleichen Namens anzeigen lassen können.

5.3 Suchergebnisse anzeigen

Der Befehl ÜBERBLICK <Textnummern/*> <Argumente> zeigt Ihnen auf einer Zeile Datum, Uhrzeit, Slug und möglichst viel vom Titel gefundener Texte.

5.3.1 TITEL <Textnummern/*> <Argumente>

zeigt Ihnen auf mehreren Zeilen die kompletten Titelinformationen inklusive Copyright, Untertitel und Länge der Texte.

 

5.3.2 ANFANG <Textnummern/*> <Argumente>

gibt zusätzlich zum Titel die ersten zehn Zeilen des Textes aus.

 

5.3.3 TEXT <Textnummern/*> <Argumente>

zeigt den Text in voller Länge. Alle Ausgabebefehle (ÜBERBLICK, TITEL, ANFANG und TEXT) können mit Argumenten für besondere Ausgabeformen verbunden werden:

 

Sschnelle Bildschirmausgabe
OAusgabe ohne Unterbrechung zwischen mehreren Texten
TAusgabe ohne Titel

5.4 Verlassen der Datenbank

Mit ENDE oder RAUS verabschieden Sie sich aus der Datenbank und können zu anderen Bereichen bei COM.BOX wechseln. Achtung: sobald Sie die Datenbank verlassen haben, wird Ihre Recherche, die Sie sich mit der Funktion Suchläufe (siehe 5.2.4) in den einzelnen Schritten anzeigen lassen konnten, gelöscht!

 

 

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