Die Goldmedallie für effektives Arbeiten gewinnen
Die Suche nach der perfekten Arbeitsweise von freien Journalisten am Ovalen Tisch bei COM.BOX
Monatelang habe ich mich nicht gemeldet und nun komme ich mit solchen Superlativen...
Also, untätig waren wir nicht: Den Wirkungsgrad, die Produktivität, von Freien zu erhöhen war und ist unser Thema: Wie kann der/die Freie das Verhältnis von Einkommen (E) zu Arbeitszeit (t) verbessern?
Ich definiere dieses Verhältnis als den Wirkungsgrad für freien Journalismus:
Wfj[%] = E[€] / t[min].
Wenn ich nur 25 € für 8 Std. (also 480 Minuten) Arbeit bekomme, habe ich einen Wirkungsgrad von 5,2%. Das entspricht der Glühbirne, die wir gerade eliminieren wollen: 95% der eingespeisten Energie verlieren wir als Wärme, nur 5% erhalten wir als Licht.
Das Einkommen E[€] beim perfekten Wirkungsgrad von 100% wäre dem entsprechend 1€/min = 60€/Std, was ja vielleicht ok wäre.
Techniker werden die Formel evtl. (zu Recht) kritisieren, für unsere Arbeit wäre sie aber brauchbar, wenn wir denn so formalistisch vorgehen könnten und wollten.
Langer Rede kurzer Sinn: Wir müssen mehr Geld für unsere Arbeitszeit erwirtschaften. Das läßt sich mit mehreren Mitteln und Maßnahmen erreichen und ein Mittel ist das COM.BOX Mediennetz, und eine Maßnahme ist dabei mitzumachen.
Und was soll nun der Nutzen der Nutzung sein? Das Sammeln, Be- und Verarbeiten und vor allem das effektive Liefern an den Zwischenhandel und den Endverbraucher wird optimiert. Und damit sind wir noch nicht ganz fertig.
Am Ovalen Tisch bei COM.BOX arbeitet deshalb regelmäßig eine kleine radikale Minderheit und feilt an den Methoden.




Hm. Und wenn ich nun 120€ pro Stunde verdiene, habe ich einen Wirkungsgrad von 200%? Das klingt nicht ingenieurstechnisch... Was Du da ausrechnest, ist doch ein Minutenlohn in Euro (bzw. wenn man die % stehen lässt, ein Minutenlohn in Cent), kein Wirkungsgrad. Den zu maximieren ist natürlich eine noble Aufgabe, der sich zu widmen bestimmt keine Zeitverschwendung ist.
Oh, und wenn wir schon am kritteln sind... das goldene Ding heißt so weit ich weiß auch nach der Rechtschreibreform noch "Medaille", d.h. nur ein Buchstabe nach dem Doppel-L. Nichts für ungut.