« Fünf Worte in Folge = Kopie
Internet-Oligarchen verantwortlich für "Zerfall der Gesellschaftsordnung". »
 
Freitag, 26. Jun 2009

Wie wollen wir die Kreativen im Netz bezahlen?

Von: Lutz Treutler

Diskussion über die Frage, ob ein Autor etwas zu essen braucht auf fixmbr.de am 24. Juni 2009

Christian Sickendieck schrieb in seinem Blog und ich will das unkommentiert stehen lassen:

"Liebe Kreative, es ist an der Zeit, dass ihr wieder mit der Gesellschaft gemeinsam marschiert, und nicht gegen sie. Und ich bin mir sicher, dass sich dann gemeinsam ein Erlösmodell finden lässt - ein Modell, woran heute vielleicht noch keiner denkt.

Denn eines ist auch klar: Wenn Ihr Kreative aussterben würdet, wäre damit niemandem geholfen, es wäre ein kultureller GAU - und Google Books und YouTube würden in Zukunft nur noch Klassiker anbieten. Es geht also nur gemeinsam.

Der nächste Schritt muss aber von Euch kommen, seid Ihr es doch gewesen, die das Internet und seine Nutzer verteufelt und kriminalisiert haben. Lasst uns gemeinsam diese neue Epoche gestalten, nicht gegeneinander. Gegen das Internet könnt Ihr nicht gewinnen."

Das drum herum und die bisher 27 zum Teil sehr kontroversen Kommentare können Sie selbst unter http://www.fixmbr.de/ nachlesen.

 
 
http://www.yahoo.com/Voncile schrieb am 7.6.11, 05:53
Hey, that post leaves me feilneg foolish. Kudos to you!
http://www.facebook.com/profile.php?id=100003407006388Peter schrieb am 19.11.12, 14:11
PhorkyasDer Einwand ist berechtigt. Natfcrlich weiss man nicht, was in der ominf6sen Mdiencharta genau getsanden he4tte. Da ist aber beispielsweise von kultursensibler Sprache die Rede. Desweiteren war vorgesehen, dass Journalismus in eine bestimmte Richtung zu berichten hatte. Beides geht als Verordnung aus einem Ministerium in einem demokratischen Staat gar nicht. Insofern hatte die neue Ministerin einen Fehler begangen: sie wollte die eigentlich informellen Regeln offiziell formulieren. Ein Fauxpas einer Anfe4ngerin.Ehrlich gesagt interessiert es mich auch nicht, was ein brauner (oder roter) Mob aus einer wie auch immer gearteten Formulierung machen kf6nnte. Ich kann und will meinen Duktus nicht davon abhe4ngig machen (mfcssen), wie es von irgendwelchen Dumpfbacken aufgenommen und interpretiert werden kf6nnte. Dann wfcrde ich mich in der Konsequenz nach diesen Leuten richten. Wohin das ffchrt, hat man in der Bundesrepublik in punkto Identite4t gesehen. Durch die Indoktrination der Nazis wurden Begriffe wie Nation oder Gemeinschaft schlichtweg in den Giftschrank gesperrt. Das Ergebnis war, dass, als die Fudfball-Nationalmannschaft plf6tzlich die Nationalhymne sang, eine Empf6rung um sich griff, die rational nicht zu erkle4ren war. Mit der gleichen Verve he4tte man Franzosen, Engle4nder (!), Amerikaner oder Japaner auch als Nationalisten beschimpfen mfcssen. Statt Begriffe zu tabuisieren, he4tte man diese diskursiv selber besetzen und bestimmen kf6nnen. Im (vermeintlich) linken Lager hatte man erstaunlicherweise damit immer weniger Probleme. So ist der Begriff Sozialismus keineswegs diskreditiert. Wer sich heute als Sozialist (in Abgrenzung zum Kommunisten) bezeichnet, erntet immer eine gewisse Achtung. Wer sich dagegen als Nationalist bezeichnen wfcrde, gilt schon als 80%iger Nazi.Das merkwfcrdige an diesem Vorgehen dieser Sprachregler ist: 1. fe4llt ihnen scheinbar gar nicht auf, wie manipulativ die Sprache bspw. in Nachrichten verwendet wird, weil sie sich nur auf Formalien konzentrieren. 2. verhunzen sie die Sprache mit Wortgetfcmen. Und 3. beanspruchen sie Autorite4t, statt zu fcberzeugen. Letzteres ist so ziemlich das Gegenteil von Aufkle4rung. Wohin das ffchrt ist schf6n am Fall Sarrazin zu sehen: Indem dort auf jegliches sprachlich korrektes Verhalten gepfiffen wurde (eher im Gegenteil; einige Formulierungen sind fast schon beleidigend), wird er schon aus diesem Grund zum Helden.
http://cobnihsfvnqc.com/fbszzyg schrieb am 21.11.12, 16:05
http://yxwbdnigdghw.com/oxdoguphek schrieb am 22.11.12, 04:14
Kommentar hinzufügen

*